Spanien 15.06-15.07.2018

Ein neues Abenteuer, wenn ich das so nennen darf!
Wir fliegen mit Norwegian von Köln nach Malaga. Es wartet unser Wohnmobil. Das steht ja auf der „Alm“ bei Claudie und Stefan. So sitzen wir nach der Landung am Nachmittag schnell im Renfe (S-Bahn), nicht wie so oft in Richtung Fuengirola, nein es geht nach Alora.

Dort am Bahnhof werden wir abgeholt von Claudie und Tanja. Es gibt nach vier Wochen ein freudiges wiedersehen.
Das ist auch so als wir dann auf der Alm ankommen. Stefan und die „Hundis“ begrüßen uns herzlich.

Wir wohnen hier auf der Alm im Wohnmobil von Freitag bis Montag. Es ist tolles Wetter, grillen, „chillen“, ein wenig Arbeit und eben die Fußball-WM!! Mit der Deutschen Enttäuschung am Sonntag Abend.
Montag morgen starten wir mit Wohnmobil zunächst nach Fuengirola. Hier ist einiges zu erledigen und wir checken unsere Wohnung. Eine Nacht stehen wir auf dem Feria-Gelände mit Wohnmobil.
Am Dienstag so ca. um 10:00 geht es dann auf Tour. Erst mal wird unser „Schätzchen“ in einer Waschanlage vom Sahara Staub befreit.
Unsere eigentlich geplante Tour mit Cordoba, Granada, usw. geht wegen der ca 38 Grad dort im Inland, leider gar nicht.
Aber das ist eben das mit meinem planen und „wird doch ganz anders“!
Jedoch kein Problem, das ist halt das einfache Leben mit Wohnmobil. Geht das so nicht dann eben anders!
Beschlossen haben wir eine Küstentour. Von Fuengirola bis kurz hinter Jerez.
10 Tage wollen wir fahren. Das erste Reiseziel ist ein Strand Stellplatz bei Torreguadiaro.



Es ist ein sehr schöner Tag. Die Nacht, wie auch schon die Nacht zu vor, haben wir ein noch nie dagewesenes Problem, mit „teuflischen Moskitos“ und deren Stichfolgen. Wir beide haben wahnsinnig viele Einstiche. Wir könnten uns „jucken“ ohne Ende. Rosi hat gar ein dickes Auge.
Unsere Reise an dieser schönen Küste entlang führt uns nun nach Gibraltar. Eigentlich stehen wir allerdings auf einem schön angelegten Stellplatz im Jachthafen von La Linea mit tollem Blick auf den Felsen von Gibraltar.
Wir haben ca. 800 Meter bis zur streng bewachten Grenze nach „Great Britain“!
Zwei Mal waren wir hier schon. Einmal mit Kreuzfahrt-Schiff und einmal mit dem Bus ab Fuengirola.
Hier ist der Gang über das Flugfeld

Es gibt die erste Tandem-Tour seit langer Zeit. Wir lernen La Linea kennen. Aber schön ist hier nur der endlose Strand.
Mit Rosi und Rollie machen wir dann den „Grenzgang“ nach Gibraltar.
Das Grenz-Prozedere, der Gang über das Inselflugfeld, die Haupteinkaufsstraße hoch und runter, dann war es der Tag für uns.
Sonniger Ausklang am Wohnmobil mit eben dem tollen Rundumblickauf den Hafen und auf Gibraltar.

Ein Deutsches Wohnmobil aus Wesseling steht neben uns und wir pflegen die Unterhaltung.
Es gibt dann eine Moskito freie Nacht, aber wir haben uns leider beide ein leichte Sommer- Erkältung eingefangen.
Die Hitze, der Schweiß und dann der Wind sind sicher schuld daran.
Heimatkontakt haben wir dank Internet und Telefon-Flatrate, wie immer vom feinsten.
Dennoch vermissen wir dass wir eben die lieben, insbesondere die Enkelkinder, nicht in den Arm nehmen zu können.
Aber wie heißt das so schön, „ man kann nicht alles haben“!
Nach dem erwachen und dem Frühstück geht es zuerst noch mal nach ins Britische Königreich.
Wir haben uns vorgenommen die Halbinsel, also Gibraltar, von der anderen Seite zu beschauen.
Na ja, also es ist schon interessant was auf einem so kleinen Stück England alles möglich ist.
Dass Prozedere ist das gleiche wie zu Fuß. Zunächst die Grenzkontrolle (wir wurden durch gewunken) und dann die Fahrt über das Flugfeld.
Wir biegen nun nach dem billigen Tankstopp (Diesel 1 €) am Kreisel nach links ab. Innerhalb kurzer Zeit erreichen wir nun die Südküste von Gibraltar. Links ist das Meer und rechter Hand sieht man die steilen Felsen der Halbinsel. Einen Teil der Strecke müssen wir durch einen Abenteuerlichen Tunnel fahren. Am Ende war es eine schöne Erfahrung, das mal von der anderen Seite zu sehen. Das haben wir wohl schon, aber nur mit dem Schiff!

So verlassen wir dann nach der Grenzkontrolle, Gibraltar, um dann weiter in Richtung Tarifa zu fahren.
Die bekannte Hafenstadt, ganz nahe an Afrika. Zudem ist hier das Surfer-Paradies schlechthin.

Die Erkundung wie gehabt zunächst mit Tandemfahrrad und anschließend mit unserem „Rollieexpress“.
Allerdings sind Rosi und ich insgesamt ein wenig enttäuscht. Die Strände mit „Puderzuckersand“ sind mit ihren Strandbars vom feinsten.
Afrika in Sichtweite!

Aber der Rest bekommt eher die Schulnote „3-4“! Sauberkeit und Ordnung inklusive!
Unser Stellplatz ist nicht schlecht aber auch nicht gut.

Na, morgen geht es weiter, die Küste entlang. Neue Erfahrungen warten auf uns. Wir sind gespannt.
Heute starten wir nach dem Frühstück in Richtung Cadiz. Ver und entsorgen (Frischwasser , Abwasser und WC) am Übernachtungsplatz ist allerdings vorm Start noch nötig.
Eine Spanische Gasflasche (Butano) kaufen wir unterwegs noch für unsere Versorgung.
Nach den Jahren im Wohnmobil haben wir es mit vielen Dingen sehr einfach. Denn man lernt während den Touren immer wieder was dazu. Es klappt mit allem weitgehend perfekt. Das sorgt für einen entspannten Urlaub.
Vor Cadiz ist aber noch ein Tag Conil del la Frontera geplant. Der Stellplatz erweist sich für uns als ungeeignet. Es ist auch was selten ist, kein anderes Wohnmobil dort.

Also beschließen wir weiter direkt nach Cadiz zu fahren. Die Gegend unterwegs mal wieder wunderschön. Wir fahren 1,5 Std mit gemächlichem Tempo.
Cadiz, die Stadt am Meer, als Halbinsel, liegt vor uns. Wir fahren komplett durch die Stadt bis ans Ende der Halbinsel.

Direkt am Hafen, wo die Kreuzfahrtschiffe liegen, ist unser Platz. Nicht sonderlich schön, aber mittendrin. Wir waren bereits einmal mit Schiff hier in Cadiz. Aber heute wollen wir die Stadt soweit als möglich erkunden. Nach der Siesta am Mittag geht es zunächst mit dem Tandem los. Wir sehen sehr viel von der schönen Stadt. Sind begeistert von der Halbinsel und eben dem vielen Wasser drum herum. Es gibt eine Altstadt mit wahnsinnig vielen Gässchen und Gelegenheiten zum Bummeln und flanieren. Viele Plätze hat man hier, natürlich auch den am Dom. Die Promenade am Meer ist durch die schmale Halbinsel natürlich endlos lang.
Die Sandstrände sind schön im Wechsel mit Fels und Steinquadern in das Stadtbild integriert.

Kneippen und Essgelegenheiten im Moment oft mit WM-Feeling sind massig vorhanden.

Am späten Nachmittag gibt es dann wie so oft noch die „Rollietour“.
Für meine neuen Leser als Info. Nach meinem eigentlich immer recht Abenteuerlichem Leben, was den Sport betrifft, liebe ich jetzt das ruhigere! Und am liebsten mit Rosi gemeinsam.
Deshalb haben wir ein Tandemfahrrad und das was ich zuvor als „Rollie“ bezeichnet habe.
Die „Rolliegeschichte“:
Im Jahre 2013 konnte Rosi wegen zweier total desolater Hüften nicht mehr laufen. Es gab einen Rollstuhl (Rollie) von der Krankenkasse.
Rosi hat dann im Jahr 2013 innerhalb kürzester Zeit beide Hüften erneuert bekommen.
Es geht bis heute problemlos für sie mit dem laufen. Allerdings sage ich immer es geht nur mit dem „Shopping- Bummelgang“!!
Mit dem Rollie aber kann ich „Gas geben“ und Rosi sieht viel und kann entspannt sitzen. Das alles geht natürlich nur da wo uns keiner kennt.
Bedeutet im Wohnmobil, in Fuengirola und gar auf der Weltreise war Rollie mit Rosi drin mein stetiger Begleiter. Wir sehen dadurch sehr viel und ich betätige mich sportlich.
Das Tempo eines langsamen Joggers ist das normale!
Spaß in verschiedenster Weise gehört dann auch noch dazu.
Beispiel, der Wiener Prater:
Wir düsen durch Wien mit Rollie und erreichen den Prater. Natürlich wollen wir dort eine Runde drehen. Dass wir nun da Rosi im Rollie sitzt nur die Hälfte bezahlen müssen erzwingen wir nicht.
Wir nehmen es aber gerne und schmunzelnd hin. So haben wir mittlerweile so einige Erlebnisse seit 2013. Man macht uns den Weg frei und öffnet uns die Türen!
So ist es eben heute „Cadiz“. Es ist ziemlich heiß hier und Rosi nimmt die Tour entspannt im Sitzen.
An der Kathedrale trinken wir den „Cadiz-Absacker“! Jetzt wartet nach dem schönen Tag unser Wohnmobil und die Fußball-WM.
Von Cadiz fahren wir dann am Morgen weiter in Richtung Westen. Mittlerweile vermissen wir die Berge im Hinterland. Die gibt es nun nicht mehr oder sehr weit weg.
Schade, denn das macht inklusive des Ozeanes das tolle Gefühl. Ein Stellplatz in Rota ist heute unser Ziel. Der ist aber voll belegt und auch nicht so toll, da alle sehr eng beinander stehen.

Es geht weiter, wir sind ja ungebunden und „Vogelfrei“! Das nächste geplante Ziel ist auch nicht weit. Chipiona heißt die kleine Stadt.
Es ist ein Strandparkplatz mit sehr vielen Wohnmobilen. Der Sonntag und noch dazu der Andalusische Feiertag „Noche de San Juan“, machen den Strandparkplatz „rappelvoll“, mit PKW.

Wir erkunden das Städtchen mit unserem Tandem. Auf den ersten Blick unscheinbar, aber es hat was. Man ist am verschönern.
Eine längere Radtour am Nachmittag machen wir an einen Strand am Flussdelta des Quadaquivier, bei San Lucar.
Wir haben unsere „Kuscheldecke“ an Bord und beschauen uns das Strandleben.

Das Wasser hier am Delta ist gut warm, aber es gefällt uns nicht in der Qualität!
Übrigens sind wir Mittlerweile am Atlantik angekommen.
Am Abend nach unserer Rückkehr gibt es den „Knaller“ Deutschland gegen Schweden.

Die Fußball-Fans wissen was abging. Es war halt aufregend für uns beide. So dass wir die „Noche de San Juan“ nur noch kurz miterlebt haben. Es ist schon toll, wir haben das schon einige Male erlebt.

Die ganze Nacht, bzw. fast die ganze Nacht wird am Strand gefeiert. Mit Familie sitzt man gemeinsam dort. Es gibt ein riesiges Feuerwerk. Das alles natürlich mit gläubigem Hintergrund!

Am Morgen stehen noch viele Autos von den nicht mehr Fahrtüchtigen, am Parkplatz.
Unsere Reise geht weiter. Wir fahren nicht weit. Es sind nur 15 Minuten.
Nähe San Lucar, am Delta gibt es einen kleinen Stellplatz. Hier ist „Pepe“ der Chef und es geht alles freundlich und gemütlich zu.

Was uns stört in der gesamten ländlichen Region hier ist der Dreck und Müll!
Wir fahren mit Tandem nach San Lucar ans Flussdelta. Hier ist Sonntagsbetrieb. Es starten die Schiffe auf dem Fluss in Richtung Sevilla.
Am nächsten Morgen ist hier für uns, wie eigentlich meistens, nach einem Tag, Aufbruch Stimmung.
Wir treffen mal wieder noch ein Deutsches Ehepaar. Bei den beiden aus Norden (Nordsee) geht es an der Mittelmeerküste entlang in Richtung Heimat.
Unser Reiseziel ist nun die Stadt Jerez. Ein wenig weg von der Küste und berühmt für ihren „Jerry“.
Es bietet sich hier ein Stellplatz am Stadtrand angegliedert an eine Wohnmobilwerkstatt mit Laden.
Nette Leute empfangen uns. Die 15 € bezahlt man dann gerne wenn es so passt.

Ein Willkommensdrink ist auch inklusiv. Neben uns gesellen sich zwei junge Burschen aus dem Schwabenland. Die gönnen sich nach Abi und ein wenig Geld verdienen, nun eine Auszeit und Reisen 2,5 Monate lang durch Europa.

Alsbald „satteln“ wir nun unser Tandem um Jerez kennen zu lernen.
Die Strecke in die Altstadt ist gut über einen Radweg zu erreichen. Jerez ist dann für uns eine kleine Enttäuschung! Wir hatten uns von der Stadt mehr erhofft.

Manchmal kommt auch der Gedanke dass wir etwas verwöhnt sind als Vielreisende. Aber das besondere finden wir nicht. Und mit Tandem sehen wir eigentlich immer sehr viel.
Also Änderung der Planung! Eigentlich sollten es hier zwei Tage sein. Am nächsten Morgen geht es weiter in Richtung Ronda.
Wobei wir einen Stopp vor Ronda machen wollen auf der „Finca Vegana“.

Was wir hier vorfinden begeistert uns beide riesig. Ein Superstellplatz inmitten einer wunderschönen Natur.
Ein Traum und dann auch noch mit Pool. Wir können das 28 Grad warme Wasser gut gebrauchen bei der Hitze.

Ich beschließe das weise Dorf „Zahar“, welches wir hoch am Berg sehen, zu erobern. Es war anstrengend aber Traumhaft schön bios ganz nach oben an das Castillo zu wandern.
Die Aussicht ist super, auf den Stausee und die Berge der Umgebung.




Nach über zwei Stunden bin ich wieder im Tal bei meiner Rosi und es gibt leckere Nudeln und ein Bierchen.
Vorher schwimme ich aber noch eine Runde im Pool.
Hier noch mit WM-Stimmung. Habe die Fahne dann versenkt!!!!

Heute werden wir hier auch noch Zeitzeuge eines Pächter Wechsels! Die beiden netten Deutschen Betreiber Ninette und Sascha, gehen nach Amerika und Kurzentschlossen und so schnell begeistert wie auch wir beide, übernimmt nun eine kleine ebenso nette Familie das ganze hier.
Es ist hier in der Tat wie es der Name "Finca Vegana“ schon sagt, veganes Leben alltäglich.
Aber auch wir anderen nicht „Veganer“ sind als Camper herzlich willkommen.
Wir beschließen auf jeden Fall hier in der Idylle zwei Tage zu verbringen. Das bedeutet schon das es uns sehr gut gefällt. Denn wir sind ansonsten eher ja nur einen Tag am Ort und dann geht es weiter.
Stellplatz-Fotos







Der Abschied am Morgen (Do.28.06) ist nach den nur zwei Tagen, recht herzlich. Die einen wollen Amerika erobern (trotz Donald Trump!!), die anderen übernehmen hier voller Euphorie das Paradies "Finca Vegana".
Wir starten zum vorerst letzten Wohnmobil-Ziel nach Ronda.
Die Strecke dorthin durch das Andalusische Hinterland ist vom feinsten über gut ausgebaute Straßen.

In Ronda fahren wir zunächst den kostenfreien bei Camper Kontakt gelisteten Stellplatz an. Der sagt uns nicht zu und so fahren wir ans andere Stadtende zum wirklich tollen und professionell eingerichteten Stellplatz der Stadt in schöner Umgebung. kostet 10 €)
Mit dem Tandem sind wir einige Stunden unterwegs um diese schöne Stadt nach 25 Jahren ein zweites mal zu besichtigen.

Hier ist Multikulti und auch öfters mal Deutsch zu hören.
Rosi und ich sind wie auch vor 25 Jahren, begeistert.


Am Nachmittag sind wir aber dann zurück am Wohnmobil. Rosi hat nun ein wenig die Sommergrippe mit Husten bekommen. Ich habe es hinter mir!
So fahre ich noch alleine mit Tandem in den nächsten Mercadona zum auffüllen der Reserven. Ich kehre als "Schwertransport" zurück.
Wir machen dann nur noch gemütlich. Das können wir beide ganz gut.
Morgen früh fahren wir wieder mal zu Claudie und Stefan auf die "Alm". Auch das ist für uns ein Paradies.
Es ist im Moment der Heimathafen für unser Wohnmobil.
Rosi und ich verbringen hier Freitag und Samstag. Außer uns kommt noch anderer Besuch aus Deutschland.
Nach einem halben Jahr in der neuen Heimat, bekommt Claudia besuch von Sohn, Schwiegertochter und den beiden Enkelkindern.
Hier ist nun was los in der Idylle.
Denn auch die Hundepension ist rappelvoll.
Wir waren nun am Freitag zwei Wochen hier in Spanien Wir sind uns einig und meinen mal wieder das es gefühlte acht Wochen sind.
Fleißig betreiben wir den Heimatkontakt. Vor allem mit den Kindern und Enkelkindern.
Morgen Früh starten wir nun ab Alora, Claudia fährt uns dort an die Renfe Station, in unsere Wohnung nach Fuengirola.
Der fliegende Wechsel in unsere Heimat "2" erfreut uns mal wieder.
Die Zeit in Fuengirola habe ich unter "Juli 2018" unter Fuengirola dargestellt.
https://bernd-schacht.de.tl/Juli-2018.htm
Ab 10.07.2018 sind wir wieder im Wohnmobil zu Hause. Aber es steht still. Wir sind nun wieder bei Claudie und Stefan in den Bergen auf der "Alm" und verbringen noch einige schöne Tage dort.
Unser Rückflug ist am 15. Juli.
Wir haben für die 5 Tage einen Leihwagen und fahren auch noch ein wenig in der Gegend rum. Unter anderem müssen wir auch noch mal nach Fuengirola um etwas zu erledigen.
Den Pool braucht man es ist sehr heiß hier oben.

Entspannung mit Weitblick

Immer was los hier


Blick auf Benalmadena-Pueblo

Blick von Benalmadena auf Fuengirola

Kaffe und Kuchen in Alora

Schöne Aussicht vom Castillo in Alora

"Abflug"

Hier unsere Zeit vom 3.04.2018-18.05.2018
(im Wohnmobil und in unserer Wohnung)
17.05.2018
Allgemeiner Lagebericht aus Andalucia
https://rcrasselbande.wordpress.com/

Ja, also wenn ich jetzt schreiben würde dass es uns schlecht geht, das würde uns wohl keiner glauben und es wäre auch gelogen.
Allerdings hadern wir beide seit unserem Start am 4. April, mit dem Spanischen Wetter.
Man hatte ja hier den kältesten Winter seit 25 Jahren zu verzeichnen. Aber auch jetzt noch ist es nicht so wie wir es gerne haben wollen. Nicht ganz so warm mit 17-22 Grad, viel Wind und ab und zu Gewitter und Regen.
In unserem Haus war ja vor einigen Wochen der Brandschaden und in der Wohnung ein Wasserschaden von einer Wohnung über uns verursacht. Der Inhaber ist nicht versichert. Es muss allerdings in dem Fall unsere eigene Versicherung übernehmen.
Es war gut dass wir in der Wohnung waren als es durch die Decke geflossen kam. Ansonsten wäre wohl unsere neue Küche und der Laminat Boden zum Teil „hin“ gewesen.
Schön war der Besuch aus Deutschland von Nele und Kumpel. Shaggys unsere Kneippe ist immer mal einen Besuch wert. Nette Wirtsleute (Bulgaren die in Deutschland gelebt haben) findet man auch beim „Cäptn Cook am Hafen.
Wir haben hier vier Herdorfer in Fuengirola. Die wären eigentlich in unserer Wohnung. Die war aber nach dem Brand im Haus noch nicht so weit. Und deshalb haben wir die Familie in einem Hotel untergebracht.
Tour nach Malaga

Noch eine Herdorferin treffen oder besuchen wir hier ab und an. Teresa, ist allerdings mittlerweile überwiegend in ihrer alten Heimat, hier in Fuengirola.
Einige Tage haben wir in den Bergen bei Claudia und Stefan verbracht. Da gefällt es uns sehr gut.
Dort steht unser Wohnmobil, mit oder ohne uns drin! Zu Besuch waren außer uns auch noch Tanja und Michael. Zwei ganz nette aus Braunschweig.
Mit unseren Freunden Uli, Norbert und dem Rest waren wir in einem idyllischem Örtchen Namens Carratraca zum Mittagessen.
Das war so richtig „der wirkliche Geheimtipp“. Kurz gefasst, ein schöner alter Ort in den Bergen (Alpenatmosphäre), uralte Häuser, tolle Gastronomie in schön gemachtem einfachen Ambiente, mit freundlichen Bedienungen und einmaligen Preisen ( komplettes Menü incl. Wasser und Wein, ohne Limit, für 10 € pro Person) Und auch noch viel Spaß dabei!
Am Samstag sind wir dann gerade rechtzeitig hier angekommen um den Umzug des Internationalen Völkerfestes durch die Stadt, mitzuerleben.
Hier ist eigentlich wenn man so will immer etwas los. Am kommenden Samstag wird unsere neu gestaltete Allee mit Musik, essen und trinken, eröffnet. Wir freuen uns schon drauf.
Im Hafen Malaga

Nun verbringen wir eine gute Woche hier in unserer Wohnung. Dann gibt es wieder den Umzug in unser Wohnmobil. Da wir einen früheren Rückflug, schon am 18.05, gebucht haben, werden wir jetzt wahrscheinlich keine Touren mit unserem Mobil mehr unternehmen.
Im Hafen wurde eine Szene für einen Film gedreht.


Wegen ein wenig Heimat-Sehnsucht (Enkelkinder, Kinder, Hund und Katze) fliegen wir nun 11 Tage früher als geplant in die Heimat. Wir kommen dann am 15.06 wieder nach hier.
Die Zeit mit Claudie und Stefan auf deren „Alm“ ist eine tolle Abwechslung. Ich kann mich ein wenig nützlich machen. Hier ist immer was zu tun. Wir machen die Vorarbeiten für den Pool. Einen ganzen Tag machen wir Beton und sind Abends „platt“!
Einige Tage später stellen wir den Pool auf. Das füllen dauert allerdings etwas länger, da hier wenig Wasser läuft.
Zwischenzeitlich ist dann wieder Fuengirola an der Reihe. Und wieder dieser imposante ja fast krasse Wechsel von der ruhigen Idylle in die belebte Stadt. Außer dem üblichen mit sonnen, lesen, shoppen (für die Enkelkinder),ein wenig Sport, unsere Stammkneippe „Shaggys“, oder auch mal beim Cäptn Cook, Essen im Kudam, war es eine schöne Woche.
Am vorletzen Tag waren wir nochmal wieder in der schönen Stadt Malaga.
Traumhaftes Wetter haben wir jetzt eigentlich überwiegend. In Malagas Hafen war an dem Tage das Kreuzfahrtschiff von Tui „ mein Schiff 6“. Somit waren 2300 Deutsche mehr in der Stadt. Im Hafen wurde mit großem Aufgebot an Komparsen und Schauspielern, ein Film gedreht, bzw. eine Szene zu einem Film! Das war für uns „vom Land“, mal sehr interessant hier zu zusehen.

Heute nun, an unserem letzten Tag in Fuengirola war dann noch der „Norwegertag“.

Ein stolzes Volk zeigt sich hier, in Tracht mit Musik und Umzug, anlässlich eines National Feiertages.
Um 15:00 für dann unsere S-Bahn, für eine letzte Nacht bei Claudie und Stefan in den Bergen.
Morgen Abend geht dann unser „Flieger“ um 20:45 nach Frankfurt-Hahn. Nele holt uns um Mitternacht dort ab.
Es war eine tolle Zeit vom 4. April bis zum 18. Mai sind wir nun mal wieder fern der Heimat gewesen. Wir freuen uns jetzt auf unsere lieben zu Hause.
Die Weltberühmte Bodega "el bimbi" in der Altstadt von Malaga
(Hier die verewigten Stars welche hier waren)

Tag 13-14 und 20-24 im Wohnmobil bei Claudia und Stefan in den Bergen von Alora.
Unser Stellplatz

Tanja und Michael besuchen die beiden

Das Leben auf der "Alm"


Das ist Wahrhaftig eine "Straße" im Hinterland



Der wunderschöne Ausblick von unserem Wohnmobil

Das "Hundeleben"

Besuch von Uli und Norberto

"Hundemutter" Claudie


Hier gibt es ihn noch den "Tante Emma Laden"


Wir machen einen Ausflug und besuchen tolle Lokalitäten




"Selfi" im Auto

Gewitter im Anmarsch

Abschied von Uli und Norberto nach einem schönen Tag

Unser erster Kurzbesuch bei den beiden begeistert uns. Hier kann man sich echt wohlfühlen. Unser Wohnmobil steht nun hier immer wenn wir nicht on Tour sind. Das heißt entweder sind wir in unserer Wohnung in Fuengirola oder aber wir fliegen nach Hause. Die beiden haben hier in der Einsamkeit auf einem Berg, nahe Alora, ein tolles Anwesen.

Mit den beiden das ist eine tolle Geschichte und es ist einfach schön wenn das gemeinsame so gut klappt.
Hier wollen wir uns entspannen, ein wenig helfen, etwas unternehmen und Gemeinsamkeit pflegen.
Ab dem Tag 20 sind wir dann etwas länger hier. Tanja und Michael, Freunde von Stefan, aus Braunschweig, fliegen auch hier ein.
Gemeinsam gibt es einige schöne Tage. Wobei auch der Spaß mit den Hunden eine Rolle spielt.
Tag 11-12 und 15-19 in Fuengirola
Unser Kunterbunter Urlaubsmix nimmt nun Formen an. Das Wohnmobil steht ohne uns an Bord auf dem Stellplatz in Fuengirola. Der Platz ist gleichzeitig der Festplatz und heute ist z.b. hier, wie jeden Samstag, ein riesiger Trödelmarkt.
Wir leben nun für einige Tage in unserer Wohnung. Das war jetzt so das was nicht nach Plan war.
Aber so ist das Leben. Wir müssen einiges klären wegen dem Brand in unserem Turm.
Der meiste wird allerdings, sonnen, Sport, lesen und entspannen sein.
Den Rest was unsere Zeit in der Wohnung betrifft werde ich lediglich im Bild darstellen mit den Kommentaren dazu.
Meine Darstellungen siehe unter Fuengirola.
Tag 10 Von Almerimar zum Etappenziel Fuengirola
Heute Morgen weckt uns die Sonne im Hafen von Almerimar, auf unserem Stellplatz.
Draußen frühstücken ist aber immer noch nicht möglich. Sonne ja, aber erst mal noch kalt.
So das wir sogar zumindest kurz heizen müssen.
Die Zeit bis zum Nachmittag wollen wir hier noch verbringen. Das Wetter ist dann zumindest was den Sonnenschein betrifft, erste Sahne. Wir sitzen vor unserem Wohnmobil in der Sonne und lesen. Eine kleine Radtour mit etwas über 20 KM gibt es dann auch noch. Wir machen ein wenig Ordnung und entleeren unseren Abwassertank, sowie das WC.
Der Wassertank wird gefüllt und der Müll entsorgt. Das ist unser ganzer „Stress“ als Wohnmobillisten! Mehr ist da nicht!
Ein paar „Schwätzchen“ mit anderen Genossen gibt es hier und da wieder. So das übliche mit Wetter und wo geht die Reise hin!
Der Himmel zieht nun so langsam zu. Es ist ca. 14:30 als es dann heißt „Leinen los“!
Wir wissen dass wir so richtig in den Regen fahren. Und so ist er dann irgendwann auch da, schrecklich. Wir trösten uns mit dem was ab Morgen kommen soll!
Zwei Tage früher als geplant sind wir nun am Ziel des ersten Reiseabschnittes.
Fuengirola unsere 2.te Heimat hat gerufen. Wir haben schon zweimal erlebt, dass wir zuletzt schneller wurden um dort anzukommen. Jetzt war natürlich auch, dass für die Jahreszeit außergewöhnlich schlechte Wetter, was uns bewogen hat einige geplante Ziele auszulassen.
Was noch dazu kommt ist dass es ja vor einigen Wochen in unserem Haus gebrannt hat (unsere Wohnung war außer einer nötigen Reinigung unversehrt) und wir einiges mit der Versicherung klären müssen. Das ganze Gebäude war Wochenlang unbewohnbar, da kein Strom und kein Wasser und auch keiner der Lifte in Funktion war.
Zudem freuen wir uns auf den Nebenschauplatz bei Claudie und Stefan in den Bergen von Alora.
Die beiden haben da eine Hundepension und es wird ein Pool gebaut. Da möchten wir gerne helfen. Da sind wir dann mit unserem Wohnmobil zu Gast.Dort wird auch unser Wohnmobil stehen wenn wir in unserer Wohnung sind oder nach Hause fliegen.
Zunächst sind wir aber dann von Freitag bis Dienstag in unsrer Wohnung. Nach dem rechten schauen und unsere Wohnmobil Wäsche machen.
Am Sonntag, nach Mitternacht kommt unser Sohn Cornelius mit Kumpel hier an. Also ein Stückchen Heimat für uns beide.
Die beiden wohnen im Hotel. Dieses habe ich vor einigen Wochen gebucht, da es zunächst klar war, das unsere Wohnung erst in 2-3 Monaten wieder bewohnbar war. Das ging nun allerdings schneller, aber das gebuchte Hotel war nicht mehr stornierbar.
Die Versicherung muss das übernehmen!
Nach unserer Ankunft sind wir erst mal ein wenig geschockt über die Folgen des Feuers in unserem Turm. Hier wird noch lange an den Folgen gearbeitet werden müssen.
Von den 3 Lifts ist nur einer in Betrieb. Es sind jetzt wohl noch nicht so viele Leute hier im Haus, da geht das noch.
Ich bringe unser Wohnmobil weg, auf den einzigen noch freien Platz, auf Fuengirolas Feria- Gelände. Es stehen hier bestimmt an die 50 Wohnmobile, auf diesem kostenlosen Stellplatz.
Mit ein wenig Herzschmerz lasse ich unser „fahrendes Hotel“ hier alleine stehen.
Aber unser Plan ist am Dienstag wieder hier einzusteigen. Wir wollen das „Schiff“ nach Alora zu Claudie und Stefan fahren um zumindest eine Nacht darin zu wohnen und es dann dort stehen zu lassen,
Jetzt sitzen wir, nach einem schnellen „Burger“ am Abend, hier in unsrer Wohnung. Rosi schaut gerade „lets dance“ und ich schreibe das heute erlebte zusammen.
Ab morgen sagt das Wetter Täglich 12-13 Stunden Sonne. Wir freuen uns drauf!
Tag 9 Wir stoppen in Almerimar
Am Morgen, bei frischen Temperaturen aber Sonnenschein, verlassen wir „la Azohia“.
Ein Stopp hier ist ganz sicher noch mal wieder möglich. Denn es ist ein schöner, zu der Jahreszeit erlaubter, kostenloser Stellplatz.
Wobei ich hier mal einfügen muss, dass wir begeisterte „Freisteher“ sind. Allerdings da wo es erlaubt ist. Und man muss nicht denken dass wir als Freisteher unerlaubtes hinterlassen!
Bei uns wird da entsorgt wo es erlaubt ist.
Für 4-5 Tage können wir autark leben. Dann ist die Toilette soweit das wir mal entsorgen müssen.
Der Strom war noch nie ein Problem, da wir ein Solarpanel auf dem Dach haben.
Unser Wasser reicht auch so lange, trotz spülen und duschen. Das üppige Duschbad wie zu Hause darf es allerdings nicht sein.
Wir lieben den bunten Mix an Stellplätzen. Eben den freien, den Stellplatz oder auch den Campingplatz (aber eher selten) , dort wo es was kostet. Es muss halt was Schönes sein.
An den ewigen Diskusionen zwischen den Freistehern und den Campern, in einigen Foren, Facebook, usw., beteilige ich mich nicht.
Jeder soll tun wie es gefällt. Aber man muss halt gewisse Regeln einhalten.
Am Mittag erreichen wir Almerimar. Unsere Strecke war weitgehend sonnig und 2:30 Fahrzeit.
Eigentlich war Agua Amarga unser Ziel. Aber leider kein Strandwetter, so haben wir einen tollen Platz ausgelassen. Dort waren wir bestimmt schon 4 Mal.
Hier im Hafen von Almerimar haben wir auch schon einige Male gestanden. Der eigentlich geplante Stellplatz mit Wlan, etwa 1,5 Km von hier weg, hat uns nicht gefallen.
Der Himmel zieht sich zu und wir haben wieder das Wetter für die Surfer und Skysurfer.
Die haben wir aus unserem Mobil im Blickfeld.
Wir machen trotzdem eine Tandemtour. Mit einem kurzen Stopp für Nachschub, vor allem Brot und Wein.
Nachdem ich Rosi am Wohnmobil abgesetzt habe gibt es noch einen Trip „Bernd gegen den Wind“!
Der Rest ist leider dann im Wohnmobil. Draußen sitzen ist heute Abend nichts.
Ich schreibe unsere Reiseerlebnisse, Rosi kocht und spült heute.
Wir schauen ab 19:00 Uhr übers Meer und in den Fernseher. Der Wein schmeckt und so lässt es sich auch „ohne Wetter“ leben.
Morgen kommen wir schon in Fuengirola unserer 2.ten Heimat an. Die Freude ist groß. Im Januar war unser letzter Besuch hier in der Wohnung.
Tag 8 La Azohia
Wir Reisenomaden verlassen den Campello Beach, nachdem wir es dann mal zwei Tage ausgehalten haben.
Zunächst wird dort, aber noch Ver.. und entsorgt. Hier geht alles nur über moderne Terminals, wo man die Tickets für den Aufenthalt und auch das ver.. und entsorgen, zunächst ziehen muss.
Das Wetter ist sonnig, aber immer zum Teil noch recht frisch.
Unser Reiseplan ist soweit klar. Zunächst fahren wir nach La Azohia. Dort gibt es einen Freistehplatz.
Wie immer ist unsere Fahrt gemütlich, wir sehen tolle Gegend und sind zufrieden
Mal wieder ohne Maut, dauert es so ca 1:45 Std. bis an das Tagesziel. Es ist ein Ort welcher nur in der Saison lebt. Hier gibt es kaum Menschen. Aber Wohnmobile, jede Menge!
Nur durch eine fast unbefahrene Straße getrennt, stehen hier bestimmt 50 Camper, auf einem Riesenareal verteilt.
Es ist sehr schön hier. Man schaut in eine kleine Bucht. Ein wenig Arbeit ist es allerdings einen Platz zu finden wo man halbwegs gerade stehen kann. An unserem Platz hat schon einer der Vorgänger, Mulden gebuddelt für die Hangseitigen Reifen. Für den Rest sorgen unsere Unterlegkeile.
Kaum stehen wir perfekt hier in La Azohia, da ruft jemand nach „Bernd und Rosi“! Welch eine Überraschung! Vor uns stehen Ludy und Herrmann aus Holland. Die beiden haben wir vor fast genau 6 Jahren an einem Strandplatz in der Nähe von Valencia kennengelernt. Da haben wir einen gemeinsamen Abend verbracht. Und nun sieht man sich per Zufall wieder.
Allerdings hat unser Elefant, den wir ja immer dabei haben, mitgeholfen. Denn der war schon vor 6 Jahren mit an Bord. So haben die beiden uns eben wieder erkannt.
Es gibt eine herzliche Begrüßung, ein Foto und natürlich soll es ein Treffen am Abend geben.
So gehen wir erst mal ein wenig sonnen im Windschatten, bevor wir dann unser Tandem auspacken.
Das wird eine windige Angelegenheit. Die Böen hauen uns fast um. Zunächst fahren wir durch unseren leblosen Ort. Unglaublich, ein Ort der nur in der Saison lebt.
Am Ende des Ortes ist auch das Ende der Straße und wir kehren um. In der anderen Richtung liegt Puerto de Mazzaron.
Hier ist es fast genauso tot. Eine schöne Promenade, aber nix los.
Die Rücktour bietet dann vollen Speed mit Rückenwind. Unser Wohnmobil erreichen wir schnell.
Ich besuche die 2 Aussteiger ein wenig über uns am Hang. Sie haben ein tolles Lagerfeuer entfacht.
Ich spende den beiden, ein Deutscher (58) und ein Schweizer(64), ein Bierchen. Sie erzählen ein wenig aus ihrem Leben. Beide stehen hier schon 7 Monate.
Dabei erleben wir einen wunderbaren Sonnenuntergang. Nun muss ich aber in mein Heim, es ist jetzt dunkel geworden. Ich rieche stark nach dem Rauch des Feuers.
Es läuft der Fernseher und ich muss heute spülen und anschließend unter die Dusche.
Es geht früh zu Bett mit ein wenig lesen bis die Augen schwer werden.
Tag 7 „Minicamping Oasis“
Unser Reiseziel heute am Tag 7 ist der kleine Campingplatz „ Mini camping Oasis“.
Der Platz hat gute Kritiken und wir schauen mal. Rosi ist nicht so für die meistens ja großen Campingplätze.
Hier ist es aber nun eben wie der Name schon aussagt, ein Mini-Platz.
Ich habe nicht gezählt, aber schätzungsweise 12 Camper stehen hier. Es ist sehr Familiär.
Einige stehen schon recht lange hier. Unser Nachbar, ein Holländer, wie fast alle hier, steht nun seit 7 Monaten am gleichen Ort.
Für uns unfassbar. Es ist alles schnell abgearbeitet. Das Meer ist über einen KM entfernt. Die nächste Stadt, Guardamar del Segura, ist 4 KM entfernt.
Rosi und ich radeln am Nachmittag dort hin. Es eigentlich ganz nett hier. Den Ort kennen wir, da wir Rosis Schwager „den Trucker Michael“, mitsamt seinem Truck, im Jahre 2012 hier getroffen haben. Einige Tage haben wir mit ihm verbracht hier. Er konnte es während seiner Tour so einrichten. An der Stätte des Treffens machen wir Erinnerungsfotos.
Der Wind hilft uns auch hier wieder schnell zum Heim zurück.
Ich erkunde den Mini Camping ein wenig. Das ist schnell geschehen. In der kleinen Gaststätte bleibe ich hängen! Hier sitzen die Holländer Jeff (der Platzchef) und Paul (wohnt in der Nähe) beim Smalltalk. Die beiden haben ganz schön „gebechert“! Ich höre ihre Lebensgeschichten.
Jeff, ein lieber Mensch, hat den Platz, glaube ich noch zu wissen, jetzt 10 Jahre. Vor 3 Jahren ist seine Frau verstorben. Jetzt ist er leiert mit einer Russin. Eine etwas flippige, aber Sympathische Dame gesetzten Alters.
Es ist lustig hier. Ziemlich besoffen tritt dann der Paul mit Fahrrad und bei starkem Sturm die Heimreise an. Jeff zapft mir ein 3tes großes Bier und dann trete auch ich den Heimweg an.
Rosi ist voll zufrieden im Wohnmobil. Heute ist ihr Abend! Es läuft „ um Himmelswillen“ und danach „in aller Freundschaft“.
Der morgige Tag wird geplant. Es wird so beschlossen dass wir weiter fahren gen Süden.
Das Wetter macht uns, obwohl viel Sonne, immer noch Sorgen. Es könnte viiieeel, besser sein!
Tag 6 Wir stehen am Campello Beach (Alicante)

Der Tag beginnt mit viel Sonne vom Himmel und auch im Herzen.
Es ist ganz nett hier und so beschließen wir bis morgen zu verlängern.
Zunächst mal müssen wir die bereits verbrauchten Reserven auffüllen und das was sowieso fehlte hinzukaufen.
Dafür reicht unser Tandem mit den Satteltaschen vollkommen aus. Wir müssen bis zum „Mercadona“ nicht weit fahren.
Dennoch voll beladen sind wir kurz vor Mittag zurück am Wohnmobil. Es ist vor dem Mittagessen, das findet nun zum ersten Mal draußen statt, noch ein wenig Zeit für Entspannung.
Ich wähle ein neues Buch aus vom Heimischen Autor Micha Krämer („Teufels Feuer“ ist der Titel)! Er widmet sich in der Hauptsache dem Thema „Westerwald- Krimi“.
Alles spielt sich eben in den mir sehr bekannten Heimatgefilden ab. Man meint oft dass man „live dabei ist“!
Habe bis dato alle seine Werke gelesen und bin immer wieder fasziniert.
Zu Hause habe ich lange nicht mehr gelesen. Man hat immer was zu tun.
Wohnmobil ist eben anders. Die große Freiheit, in vielerlei Hinsicht.
Nach unserer alltäglichen Mittagsruhe, fahren wir per Tandem ins ca. 9 KM entfernte Alicante.

Die Stadt macht immer wieder Freude. Wir waren hier ja zuletzt erst im November während unserer Mittelmeer Kreuzfahrt. Allerdings mit besserem Wetter.
Heute haben wir hier Sonne und Wolken im Wechsel mit viel Wind. Ab und an ist es richtig heiß und dann auch wieder zu kalt.
Wir trinken an der Promenade einen Kaffee. Den Leuten zuzuschauen, ist wie immer schön.
Mit dem Tandem sehen wir einen großen Teil der Stadt. Ich liebe es dann in Erinnerungen zu „schwelgen“, wenn man im Leben solche Orte wieder sieht.
Leider ist mein Handy leer und es gibt nur wenig Fotos. Denn Rosis Handy, genau wie der Accu-Pack und auch meine Digitale Kamera befinden sich im Wohnmobil.
Na, ja, wie immer die Eindrücke bleiben. Und ganz wichtig, endlich wieder Sport.
Nach meinen eigentlich vielen Sportlichen Jahrzehnten , ist da nicht mehr so viel!
Zuletzt eigentlich unterbrochen von der „Supergrippe“, eigentlich nur noch meine alltägliche Runde mit dem Hund unserer Tochter Franzi.
So ist jetzt eben ein Hauptteil unserer Wohnmobiltour, die Radtouren mit unserem Tandem.
Ab und an aber auch das Powerwalken mit den Stöcken.
So landen wir dann Stunden später wieder in unserem „fahrenden Hotel“.
Wir lesen in der Sonne und entspannen. Dann kommen viele Wolken und Stürmischer Wind.
So beschließe ich noch einen Powerwalk am Strand im „Nordseesturm“!
Jetzt sind die Surfer aktiv. Es ist richtig deren Wetter.
Und für mich ist der Kampf gegen den Wind heftig. Mit Rückenwind ist es dann etwas einfacher.
Rosi erwartete mich schon mit dem Abendessen. Wie immer lecker und mit viel Knoblauch.
Die letzte Abendsonne ist bei jetzt weniger Wind noch mal ein Genuss.
Das Abendprogram mit unserem Rundumblick im Wohnmobil beenden wir mit lesen und fernsehen.
Tag 5 Vom „Spätzle Fritz“ (nähe Tarragona) nach Denia
Das erwachen ist heute nicht schön. Keine Sonne, der Himmel ist zu und es ist nach einer Nacht mit heftigem Regen, zumindest jetzt trocken.
Frühstück, noch etwas Wasser tanken und Abfahrt zu neuen Zielen, gen Süden.
Das Wetter soll sich bessern. Und das passiert in der Tat nach einer Stunde Fahrt. Der Himmel ist blau. Und die Gegend wie so oft, wunderschön. Unser eigentliches Ziel ist heute, dort haben wir uns mit Freunden verabredet, der Stellplatz Campello Beach, kurz vor Alicante.
Doch zunächst besuchen wir das wunderschöne Denia. Hier haben unsere Freunde Sabine und Rachad ein tolles Haus am Fuße des Berges „Montgo“.

Die beiden sind nun kurz vor der Rente und freuen sich dann etwas öfter hier zu sein zu können Rachad ist unser „Onkel Doktor“ und so tut es uns leid das wir ihn zum Ende des Jahres in der Hinsicht, verlieren werden.


Wir verbringen einen schönen Nachmittag gemeinsam mit den beiden, in Denia. Wenn es dann auf unserer Rück-Tour (2019!) passt und die beiden dann in ihrem 2.ten Heim sind, wird es sicherlich mal mehr als nur ein Nachmittag sein!

Um 17:00 Uhr geht es dann weiter. Wir nutzen, da es doch spät geworden ist, nochmals die Maut- Autobahn AP7.
So ist es eine gute Stunde bis der geplante Stellplatz „Campello Beach“, vor uns liegt. Aber, oh Schreck, rappelvoll!!
Der Treff mit den Bekannten ist dann auch „in die Hose gegangen“! Beide haben kein Internet und sie hatten mit uns früher gerechnet. Dann der rappelvolle vereinbarte Stellplatz. So sind die beide weiter gen Norden in Richtung Heimat gefahren.
Wir haben dann eigentlich 1,5 KM weiter einen tollen Stellplatz mit vielen freien Plätzen gefunden.
Auch direkt am Capello Beach (Playa San Juan)
Der Stellplatz ist relativ neu. Man wird nett betreut und die Plätze sind nicht zu eng.

Das Tandem muss noch aus der Garage für eine kleine Erkundungstour. Es ist echt sehr schön hier und riesig breite Strände versetzten uns in Staunen.
Es gibt mal wieder ein Whattsap Video mit unseren Enkelkindern. Marla versteht nicht dass Oma und Opa nun so weit weg von zu Hause sind.
Wir telefonieren mit allen lieben zu Hause, wie fast jeden Tag.
Alles gut und wir sind begeistert. So kann es weiter gehen. Das Wetter kann allerdings noch besser werden.
Das sieht aber so aus das es werden wird.
Tag 4 Von Südfrankreich zum „Spätzle Fritz“ (nähe Tarragona)
Nein, das ist nicht der Süden unserer Europäischen Welt! So denke ich als ich die Augen öffne, am Morgen!
Die Sonne scheint, aber leider über den Wolken! Wir müssen uns wohl noch gedulden. Jetzt ist es seit gestern Abend zu Hause, dort wo wir am Mittwoch gestartet sind, Sommerlich schön.
Es passt wieder zu unseren langjährigen Erkenntnissen. Wenn wir in unserem Deutschland ein außerordentliches „Hoch“ zu verzeichnen haben, dann ist es wahrscheinlich dass in Südeuropa ein Tief, oder eben schlechteres Wetter sein kann!
Voller Zuversicht verlassen wir den vollen Stellplatzhier in Gruisan-plage.
Heute ist es noch mal eine recht weite Tour. Deshalb entscheiden wir uns für die Mautstrecke, an Spaniens Küste entlang.
Da es Samstag ist heute, nimmt der Verkehr ab mittags stark ab. Es lässt sich gut fahren. Heute gibt es eine CD mit Musik aus den 80gern, im Wechsel mit Spanischer Radio-Musik.
Mittags haben wir einen tollen Rastplatz, im grünen unter Bäumen. Wieder mal scheint die Sonne (!!!) und dann auch noch durch die Dachluke mitten in mein Gesicht. So stell ich mir Siesta vor.
Nach gemütlicher Fahrt kommen wir um kurz vor 16:00 Uhr am geplanten Ziel an.
Das Staunen ist mal wieder groß. Hier stehen auf einem riesigen Areal so an die 70-80 Wohnmobile.
Das ganze hier nennt man den „Spätzle Fritz“. Ursprünglich ein halt für die „Trucker“. Man hat dann schnell das wachsende Volk der Wohnmobil Fahrer erkannt.
Der Gründer „Fritz aus Schwaben“, ist verstorben. Seine Frau betreibt das ganze nun. Und es ist der Renner unter dem fahrenden Volk. Die meisten sind hier für eine Nacht.
Es gibt hier das komplette Programm, mit Ver und Entsorgung, usw..
Der Stellplatz kostet 9€. Allerdings entfällt die Gebühr wenn man in der Gaststätte ein Abendessen zu sich nimmt.
Wir waren bereits einmal 2013 hier und damals wie auch jetzt begeistert.
Unsere Tischnachbarn beim Abendessen, Senioren aus Oldenburg auf der Heimreise, bringen uns eine nette Unterhaltung.
Zum Abschluss im Wohnmobil gibt es noch Wein und ein Bier. Fernsehen, ich schreibe und surfe ein wenig im www.
Tag 3 in Frankreich unterwegs mit der Ankunft in Spanien
Ich fange mal von hinten an! Der Tag war „fast gut“!
Der Tag begann, nach einer, wir waren uns hier einig, guten Nacht, ebenso super gut!
Die Sonne und der „blue Sky“ ließen die Kilometer einfach so vorbei rauschen.
Die tolle Gegend so wie „Schwarzwald und Deutsche Alpen“ im Gemisch, haben uns begeistert.

Wir waren meistens so um die 1000 Meter hoch!
Die Mittagsruhe machten wir auf einem schönen, etwas abseits der Straße liegenden Rastplatz.
Hier gab es „Smalltalk“ mit anderen Wohnmobil und Wohnwagen-Kollegen. Interessant was der ein oder andere zu berichten hat. Es gibt hier die meisten, welche vom überwintern in Spanien zurück in die Heimat fahren. Aber auch solche wie wir, die eben etwas anderen!
Das erste Abendteuer des heutigen Tages fanden wir in einem „Kreisel“!
Das hier erlebte zu beschreiben ist sicher kaum möglich. Aber ich hatte nasse Hände noch lange Zeit später. Und Rosi ging es nicht anders. Gut gegangen und schnell vergessen!
Das andere stressige Erlebnis betraf unser eigentliches Reiseziel. Ein kleiner See in der Nähe von Beziers. Unser Navi, womit man ja nun fast alltäglich lebt, führte uns in die Irre!
So wie man das unverblümt liest, hört und auch sieht heutzutage.
Das Ende der Strecke war eine Wende, auf schmalem Wege, am Abhang, mit einer zitternden Rosi.
Gefunden haben wir das Ziel natürlich. Aber leider waren die Angaben nicht richtig.
Es war hier lediglich ein Campingplatz. Eine Übernachtung sollte 18€ zuzüglich 4€ für den Strom kosten. Angekündigt waren in Europas größtem Wohnmobil-Reiseportal, lediglich 5-7€ , je nach Saison.
Wir waren hier nicht die einzigen welche den Rückweg zu neuen Zielen angetreten haben.
Unser Ziel, da keine neuen Abendteuer mehr, war nun die Mittelmeerküste.
Viel Verkehr und unsere Philosophien, „ ohne Maut“ , war dann ein Grund weshalb wir auch erst um 19:00 Uhr in Gruisan- plage angelandet sind.
An diesem Ort standen wir bereits im Jahre 2013 während unsrer großen Spanientour. Hier habe ich das erste mal die Angelrute (ohne Erfolg) ins Wasser geworfen.
Wir beschließen den Abend mit Heimatkontakt und wieder zufrieden mit unserem Leben, hier in Süd-Frankreich und der Erwartung auf tolle Zeiten und viel Sonnenschein.
Tag 2 in Frankreich unterwegs gen Süden