bernd-schacht - 14.10 Samoa

14.10.2016 Samoa

Wetter: 30 *  leicht bewölkt    Wasser : 30 *

Es ist Tag 44 unserer Reise und Samoa steht auf dem Plan.

Mit einer angekündigten Stunde Verspätung werden wir erst um 13:00 Uhr anlegen.

Es wird der kürzeste Landgang unserer Reise sein. Denn um 18:00 Uhr legen wir ab.

Samoa hat insgesamt 63.000 Einwohner. Pago Pago, dort wo wir anlegen gibt es 5000 Samoaner.

Also morgens alles in Ruhe und nach dem sonnigen Frühstück schreibe ich meine Reiseberichte.

Nach dem Mittagessen und etwas ruhen heißt es dann Samoa „ole“ .

1800 Reisende wollen von Bord und so lassen wir die anderen erst mal losziehen. Wir gehen für uns und ohne einen gebuchten Ausflug, also reichen uns die 5 Stunden problemlos um alles anzuschauen was uns interessiert.

Überall zu sehen, die Tsunami Warnschilder

Vom Schiff aus schon war das einlaufen und die Aussicht, auch auf das Leben hier, beeindruckend, wie so oft schon auf der Reise.

Mit Rosi und Rollie ging es nun erst mal ins Getümmel. Denn unser Schiff war nicht alleine. Noch ein großes Kreuzfahrtschiff, der Holland-America Line, die Noordam aus Rotterdam bevölkerte die kleine Insel. Haben wir schon in San Diego neben uns liegen gehabt.

Alsbald am Weg war auf einer riesigen Wiese ein Markt für die fremden Besucher aufgebaut. Hier war shoppen 1 A möglich. Einheimische Sachen, Erinnerungen, Landestypische Kleidung und vieles mehr wurde geboten.

Es war ganz toll gemacht. Wir beide sind dann recht weit gelaufen um wieder mal mehr zu sehen wie andere. Da wo wir dann waren gab es keine Touristen. Der Eindruck über das Leben der Bevölkerung ist dann realistischer.

Wir sind einige KM gelaufen. Es war ziemlich heiß mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.

Wie immer gab es tolle  Fotos  unterwegs.

Auf dem Weg zurück haben wir noch mal auf dem Markt geshoppt.

Mittlerweile war hier zudem eine Wahlveranstaltung. Wir sind ja in der für uns letzten Bastion der USA. Und es ging hier um die Wahl der Abgeordneten für die Wahl des Präsidenten der USA.  Das Ganze war schon etwas anders als wir es in Deutschland kennen.  Reggea-Musik und Stimmung überall.  Außerdem sehr bunt und farbig war das alles.

Die Männer sieht man überwiegend in Röcken rumlaufen. Auf den offenen Kastenwagen sitzen die Menschen beim Fahren einfach so rum. Die offenen Busse, wo wir gleich noch Leif dabei waren, fahren hier in Maßen rum.

Alle sind freundlich und winken ganz oft. Man wird gefragt wo man her kommt.

Da hier eben überall die Bushaltestellen sind beschließen wir an der nächsten, das ist nahe beim Schiff, einzusteigen.

Das was wir hier erleben ist dann eben Südsee! Man steigt in eine Art „Holzbus“ ein. Der ist wohl eher meistens rappelvoll.

Die Costa auf der anderen Seite der Bucht

In der Regel spielt etwas zu laute (meistens) Reggea Musik. Es geht munter zu an Bord. Alle gut drauf! Wir sind beeindruckt. Es kostet ein Dollar pro Person. Man bezahlt wenn man aussteigt.

Ich habe viele Fotos gemacht und  das Geschehen gefilmt.

Wir fahren ungefähr 5 Kilometer die Küste entlang. Steigen dann bei einem Drugstore aus um ein paar wichtige Sachen zu kaufen. Im Wesentlichen für Hals und Husten.

Ein kurzes Stück müssen wir nur laufen bis zur nächsten Haltestelle für den Rückweg. Man muss dem Bus  per Wink mitteilen dass man einsteigen will.

Auch hier in dem noch volleren Kleinbus ist Stimmung und die Musik noch lauter. Einige jüngere Leute wollen ein Foto mit uns machen. Wahrscheinlich weil wir so anders aussehen wie die hier überwiegend dunkelheutigen Menschen. Und Rosi dazu noch mit blondem Outfit.

Währen der Fahrt zählt der Fahrer fortlaufend seine Tageseinnahmen, welche einfach vorne auf dem recht großen mit Teppich verkleideten  Armaturenbrett rumlagen.

Zurück geht es im „Zockel tempo“, da es einen Stau wegen der Wahlveranstaltung gibt.
Überall am Straßenrand stehen die Leute jetzt in der Farbe ihrer Partei und winken mit Fahnen.

Wir steigen direkt vor unserer Costa Luminosa aus.

Vor dem Schiff darf ich noch ein Foto mit der Miss Samoa machen. Und das sogar einfach so ohne Dollars loszuwerden.

An Bord heißt es kurz mal Wasser durchs Gesicht laufen lassen um dann  direkt Wasser und Kaffee durch die Kehle rinnen zu lassen.

Von Bord kann man noch mal das Getümmel im Ort betrachten. Die letzten Ausflügler kommen auf die letzte Minute zurück.

Wir erleben zunächst die Ausfahrt der Noordam. Um 18:00 Uhr sind wir dann dran. Das Spektakel dann wie immer, ein Erlebnis. Und, ich wiederhole mich sicher,wie schon so oft die Gedanken das man hier wohl niemals mehr hinkommt.

Das hier war wieder schön mit dem erlebten aber nicht für einen Urlaub mit einem so weiten Flug geeignet.
Begeistert sind wir schon, viel Natur, Strand mit warmem Wasser, Sonne und Einsamkeit!

Wir verbringen nach dem Essen noch einen schönen Abend bei an die 30 Grad und fast Vollmond mit schönem Sternehimmel, auf unserem Deck 9.

Heute Nacht wird das Datum um genau einen Tag vorgestellt.

Das ist auch Spektakulär für uns. Denn den Samstag 15.10.2016 gibt es für uns nicht. Es ist gleich Sonntag der 16.01.!!!! Wir staunen, denn die Bundesliga spielt trotzdem!!!

Wir sind dann nicht mehr 13 Std. zurück sondern 13 Std. vor der Deutschen Zeit.




Samoa

Die Hafenstadt Pago Pago liegt auf der Insel Tutuila und ist der Hauptort von Amerikanisch-Samoa. Das Stadtbild ist geprägt von Gassen mit Schindelhäusern. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Gerichtsgebäude und das Museum Jean P. Haydon mit archäologischen Funden. Pago Pago gilt als das Inselparadies im pazifischen Ozean mit einem großen Nationalpark, wunderschönen Stränden, Lagunen und klarem Wasser zum Baden und Schnorcheln und beeindruckender Natur, die man am besten auf den Rundwegen durch den Nationalpark kennen lernt. Ein Weg führt zum Mount Alva, der eine besonders schöne Aussicht bietet. Östlich des Nationalparks befindet sich ein Regenwaldgebiet.





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