bernd-schacht - 20.-21.11 Mumbai

20.-21.11.2016  Mumbai, India

  Wetter:  30*  dunstig

 

Mumbai die Millionenstadt mit ca. 20 Mio. Menschen ist die am dichtesten bevölkerte Stadt der Welt, empfängt uns um 11:00 Uhr.

Nach einer ziemlich heftigen Nacht mit hohem Fieber, habe ich leider fast den ganzen Tag im Bett verbracht.

So kam es das Rosi ohne mich den Tag an Bord verbringen musste, mich aber so nebenbei gut pflegte.

In der Nacht zum heutigen Tag war es dann nicht weniger schlimm. Das Fieber war durch Kühlung, nicht mehr 40 * sondern nur noch um die 39 *!

So war klar das Mumbai uns nicht sehen würde. Zumindest habe ich heute eine Besserung und war mit Rosi im Shop draußen im Terminal. Dort gab es auch Internet für mich.


Mumbai haben wir nur vom Schiff betrachtet

Der Ausflug mit Costa, Rosi wollte nicht alleine, ist so auch ins Wasser gefallen.

Die Meinungen unserer Freunde was das Leben und die Armut hier betrifft, waren erschütternd. Allerdings war uns schon vorher klar was einem erwartet wenn man nicht gerade die Neustadt als Ausflugsziel wählt.

Zumindest verlasse ich mein Bett um im Klimatisierten Bereich im inneren des Schiffes auf Deck 3 unser Erlebtes nieder zuschreiben. Leider keine so ganz gute Zeit!

Auch das schreiben fällt mir sehr schwer, da mein Kopf ziemlich leer ist.

Mumbai habe ich dann in der Nacht, da ich im Fieber nicht schlafen konnte und Panik hatte, zum ersten Mal im Dunkeln gesehen. Ich habe dann einige Stunden in der Nacht an Deck verbracht. Es war das erste Mal das ich mir doch eine Balkonkabine gewünscht hätte.

Der zweite Eindruck heute Morgen nach dem Frühstück, im hellen, ist eigentlich ganz gut.


 
Der kleine Markt im Terminal

Außer dem sehr schmutzigen Wasser um uns herum. Und der bestialische Smog in der Hitze von weit über 30 Grad.

Es liegen hier sehr viele Schiffe im Hafen. Eine große Anzahl davon versorgt die Bohrinseln.

Auch die Landseite mit dem Blick auf die entfernte Skyline, lässt nichts Böses erahnen.

Allerdings ein Trugschluss, das Drama beginnt direkt außerhalb der Hafenanlagen.

Ein wenig leid tut mir das ich Gateway of India nicht sehen konnte, mit seinem Leben  drum herum.

Eine große zentrale Wäscherei war auch ein Stopp unserer Costa Tour und sicher sehr interessant die armen Leute bei ihrer harten Arbeit zu sehen.

Das war also Indien, gleich legen wir ab und ich freue mich auf das Durchatmen auf dem offenen Meer.

In Dubai erwartet uns wieder eine ganz andere Welt.  Das Kontrastprogramm haben wir ja schon einige Mal gehabt.

Heute Nacht kommen wir Zeitmäßig, und auch Entfernungsmäßig, der Heimat wieder ein ganzes Stück näher. Die Uhr wird eine halbe Stunde zurückgestellt.

In Dubai sind wir dann nach noch zweimaligem zurückstellen, nur noch zwei Stunden der Heimat voraus.

Wir werden von zu Hause nach wie vor per Whattsapp mit den wichtigsten Meldungen versorgt.

Es gibt Fotos von Katze und Hund



auch der BVB Sieg gegen die Bayern war eine wichtige Mitteilung




Und am schönsten die Filme und Fotos von Marla, hier gestern beim Besuch der Uroma




Mumbai (Indien)

Mumbai hieß bis 1996 offiziell Bombay und ist die wichtigste Hafenstadt und wirtschaftliches Zentrum Indiens. Die Stadt liegt vor der Westküste Maharashtras auf der Insel Salsette. Der Name der Stadt soll auf eine Zusammensetzung von Mumba oder Maha-Amba, dem Namen der regionalen Göttin Mumbadevi, und Aai (Mutter) zurückzuführen sein. Das Stadtbild wird geprägt durch eine regionale Variante des Historismus und andererseits britisch inspirierten Baustil, teilweise als britische Interpretation des Mogul-Stils. Auf der Liste des UNECSO-Weltkulturerbes stehen die beiden Baudenkmäler Chhatrapati Shivaji Terminus und die Höhle von Elephanta. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das „Chhatrapati Shivaji Maharaj Museum“ (vormals Prince of Wales) in einer Grünanlage (Victoria Gardens) in Byculla, dort gibt es auch einen Zoo und daneben das „Dr Bhau Daji Lad Museum“ (vormals „Victoria and Albert Museum“) zur Stadtgeschichte.

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