bernd-schacht - 9.-10.11 Singapore



9.11.2016 Singapur (Tag 1)

 

Wetter: 27-30 * Wolkig und  sonnig

 

Heute Morgen sind wir mit Wecker  erwacht um unsere Einfahrt in den Hafen von Singapur zu erleben.

Das hat geklappt. Aber leider war das Wetter  nicht so gut. Es hat gewittert und später auch mal geschüttet wie aus Eimern.

Das Ganze hat sich dann aber Gott sei Dank beruhigt.

Wir haben in Ruhe gefrühstückt. Es ist sehr warm und schwül. Die sind das hier gewöhnt unter den Bedingungen zu leben. Die Luftfeuchtigkeit beträgt gerade mal so an die 80 %.

Die Skyline ist natürlich wie erwartet ein Highlight. Wir  stehen genau davor, allerdings  nicht so mitten in der Stadt wie Beispielsweise in Sydney.

Zwischen Stadt und unserer Anlegestelle, sind viel Grün, Baustellen und 8 Spurige Straßen.

Die 5 ,5 Mio. –Einwohner- Stadt braucht neues Land. Der Sand dazu  wird in der Tat aus Indonesien angeliefert und im Meer davor aufgeschüttet.

So ist der Stadtstadt Singapur immer weiter ins Meer hinaus gewachsen. Allerdings  auch nach oben. Das sieht man deutlich an der wunderschönen Skyline.

Die Kontrollen wieder mit der sogenannten "Face to Face" sind wieder enorm und alle schimpfen wegen der langen Wartezeiten.

Das kann ich vorwegnehmen, ist das einzige negative an Singapur!

Die Ausflüge mussten sogar später starten, da es so viel Zeit raubte, durch die Kontrollen zu kommen.

Ungewolltes Glück bescherte mir mal wieder Rosi und Rollie! Ich musste nicht in der Schlange stehen.

Wir haben uns wirklich einige Male gewehrt diesen Vorteil zu nutzen. Man hat uns sozusagen genötigt, bis wir dann den Vorteil genutzt haben als Rollstuhlfahrer ohne Warteschlange abgefertigt zu werden.  Hihi…, schmunzel!!!

Wir waren dann also schnell draußen in der Weltstadt Singapur. Es war trocken, die Sicht wurde immer besser.

Unser Ziel für heute Morgen war der  Garden by the Bay  und das Marina Sand Bay Hotel mit der tollen Aussicht. Wir sind dort hin zu Fuß (Rosi Rollie!!) gelaufen. Für manch einen ist das zu weit. Es gab natürlich die Möglichkeiten mit Costa Shuttle-Bus, Taxi und in der Nähe startete auch die S-Bahn.

Und das vielleicht eigentlich neue Wahrzeichen und Highlight der tollen Stadt als Ziel hat sich gelohnt.

Zunächst  sind wir mit Rollie durch den toll angelegten Garten und der Grünzone vor dem Hotel spaziert. Einmalig schön, wir sind hin und weg. Und das immer mit Blick auf grün und auf das Hotel, sowie auf die Skyline.

Das Hotel an sich ist eine Superlative und unbeschreiblich, in der Größe mit 2800 Zimmern und einer Auslastung von 90 %.

Im gesamten haben die Hotels in Singapur eine Auslastung von 80 %.

Auch die Höhe und die Bauweise dieses  Gebäudes ist einmalig.

Von  außen habe ich Fotos aus allen Lagen „geschossen“.

Durch meine Reisevorbereitung und die Tipps aus Foren wusste ich so einiges. Eben auch wie man nach ganz oben kommt ohne bezahlen zu müssen.

Foto vom Hotel ganz oben

Aber zunächst sind wir über die Brücke vom Garten zum Hotel in das Areal  gekommen.

Der erste Blick nach dem quasi durchschreiten der Hotelarea in einer schon enormen Höhe hatten wir den Blick auf die Einkaufsmall. Es ging nun mit Lift einige Etagen nach unten um in das Hotel an sich zu kommen.

Atemberaubend das Eingangsportal. Man konnte schon erahnen was dahinter abging.

Wahrlich sagenhaft. Eine Rezeption mit angegliedertem Frühstücks, bzw. Essbereich mit Bars, Geschäften und vieles mehr.

Ein Nachteil wie so vieles hier insbesondere im Asiatischen Raum, die viel zu kalten Räume.

Wenn man von draußen reinkommt dann meint man so annähernd in Sibirien zu sein.

Die Klimaanlagen leisten ganze Arbeit!!! Es ist Vorteilhaft hier eine dünne Jacke dabei zu haben.

Schnell finden wir bedingt durch meine Reisevorbereitung den Kostenlosen Weg nach oben mit dem Superschnellen Lift in die 55.te Etage.

Es gibt einen sogenannten Skytower der kostet aber 20 €/Person. Unser Lift kostete eben nix.

In den Bereich nach links, die Pool Area, durften wir leider nicht. Nur für Hotelgäste!Der höchste Pool der Welt

Aber es gab einen Aussichtsbereich mit gutem Blick und es war auch möglich in ein Restaurantdort zu gehen und dort auf Singapur zu Blicken  mit Kaffe oder auch Biergenuss, etc..  Allerdings zu Astronomischen Preisen!

Mir den Eindrücken sind wir dann zurück zum Schiff „gedüst“! Mit reduzierter und gesunder Kost haben wir gut gegessen.

Unser Ausflug mit Costa startete um 14:15 mit einer  Verspätung, wegen der „Schikane“ der Singapurer Zollbehörden.

Die ganze Prozedur war übrigens beim Ein und auschecken gleichermaßen.   

Unser Ausflug, war nicht der „Renner“! Der  Bus und unser lustiger Reiseleiter führten uns zunächst durch die Stadt in Richtung des Botanischen Gartens.

Dort angekommen, hatten wir eine ¾ Stunde Zeit uns die Natur anzuschauen.

Hier war alles was Asien zu bieten hat incl. der tollsten Kakteen.

Diese Zeit reicht uns beiden dann auch gut  aus, denn wir sind ja eben die Kultur und Naturbanausen!!!

Wir konnten schöne Fotos machen. Und wie wir feststellten kommen hier viele Hochzeitspaare zum Fotos machen in dem tollen Umfeld.

Wir haben hier auch noch ein letztes mal zufällig unsere Schweizer Freunde Margrit und Theo wiedergetroffen. Die fliegen dann in der Nacht zurück in die Schweiz.

Schweißgebadet bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit sitzen wir wieder im Bus.

Der Reiseleiter gibt uns Infos über Leben, Land und Leute.

Es geht durch die Stadt mit Ihren Hochhäusern in den Stadtteil „Chinatown“.

Dort ist primär Shopping im Plan. Ein Buddhistischer Tempel steht mittendrin und wir schauen zu wie die Gläubigen vor den Heiligenfiguren knien und beten.

Rosi wird dann leider nach draußen geschickt, da kurze Hose bei Frauen gar nicht geht.

Unsere Tour ist dann schon zu Ende und wir fahren durch die Riesenstadt zum Schiff zurück.

Es sind bereits 18:00 Uhr und wir haben heute Abend unser beliebtes  Büfett, das gibt es nur (am Abend)wenn Landausflüge spät zurückkommen. Es ist eine willkommene Abwechslung, anstatt des Abendessen im Restaurant.

Wir beeilen uns, weil wir eine Einladung von Karin und Bernd haben, sie im Marina Bay Sands Hotel zu besuchen, wo die beiden eine Nacht verbringen.

Wir sind eigentlich total „platt“, aber wir freuen uns auf den Abend und die Aussicht vom Hotel im dunklen.

Zudem ist täglich eine Sound und Light Show zu sehen.

Also freu und alles gut, mal wieder durch die nicht entenden Kontrollen zu den Taxis.

Aber Schock am Abend. Die wollen, entgegen der günstigen Preise am Morgen, jetzt 60 Singapur $, von uns für die paar Kilometer haben.

Da haben wir uns direkt wieder auf dem Absatz rumgedreht in Richtung Schiff.

Dank unserer guten Whattsapp Verbindung haben wir Karin und Bernd erreicht mit der Mitteilung dass  wir nicht kommen.

Schade, aber das war es nun nicht Wert. Wir haben den Rest des Abends, es gab ja noch Freibier und Wein, am Büfett verbracht.

Bei einem letzten Rundgang an Bord genießen wir die herrliche Stadtansicht mit Ihrem regen Leben.

 

10.11.2016  Singapur (Tag 2)

 

Wetter: sonnig 30 Grad

 

Heute am Tag 2 in Singapur und Tag 60 unserer Weltreise haben wir beschlossen in die Orchard Road zu fahren.  Das ist eine ganz toll angelegte Einkaufsstraße inmitten der Stadt.

Nach der üblichen Prozedur  um nach Singapur zu kommen, starte ich mit Rosi und Rolli in den ca. 500 Meter entfernten Terminal für Bus und U-Bahn.

Es geht weit unter die Erde. Durch die Wolkenkratzer und die weiteren Planungen muss das U-Bahnnetz sehr tief gebaut werden.

Wie überall in den Großstädten für uns vom Lande kommend, muss man sich „durchfragen“.

Hier in dem Falle geht es um die Tickets. Diese Tickets für kurze Reisen gehen nur in bar am Automaten.

Allerdings haben wir hier im Stadtstaat überall Hilfe und Servicebedienstete, die sind sofort da um zu informieren.

Das gibt es bei uns in Europa, bzw. in Deutschland so nicht! Am Nachmittag in der U-Bahn hatten wir dann eine  falsche Bahn zusätzlich benutzt. Quasi ohne gültiges Ticket. Bei uns wäre das als „Schwarzfahren“ bestraft worden.

Hier wurden wir freundlich gebeten  0,40 Singapur $ nachzuzahlen. (1 € = 1,45 SGD)

In den zwei Tagen waren wir was die freundlichen und hilfsbereiten Menschen betrifft ganz begeistert.

Also Orchard-Road erreicht, mit vielen Ausgängen. Aber alle richtig, denn wir haben kein bestimmtes Ziel hier.

Weihnachten im Stadtstaat

Da wir mit Rollie unterwegs sind schaffen wir die Road komplett anzusehen. Natürlich mit kleinen Shoppingstopps. Aber nur zum schauen, denn das ist hier relativ teuer.

Weihnachten erschlägt uns auch hier wieder. Und das eben bei der Hitze. Für uns immer so unwirklich, den Weihnachtsmann im dicken Mantel hier stehen zu sehen.

Wir kehren kurz ein zum Snack bei Starbucks mit einem guten Kaffee.

Dann entschließen wir uns noch an den Singapur River zu fahren. Und das hat sich gelohnt. Hier an dem Binnengewässer direkt hinter dem Marina Bay Sands Hotel und direkt an den Hochhäuern der Stadt, ist was los.

Wir gehen sehr weit im Bogen am River entlang, um dann unmittelbar von der Entgegengesetzten Seite das große Hotel zu sehen.

das Marina Sands Bay von der "Rückseite"

Die ganzen Anlagen, Hotels, Restaurants, usw., hier sind schön angelegt.

Es heißt genießen so lange wie es geht, um dann zur Schiffsabfahrt pünktlich an Bord zu sein.

Wir sind dann nicht lange an Bord als es dann  so einen richtigen Monsunregen gibt.

Wasser was das Zeug hält kommt vom Himmel. Außerdem Gewittert es heftig dabei.

 So können wir die Ausfahrt nicht genießen und gehen Essen. Danach hat sich der Spuk erledigt.

Wir können von weit weg nochmals Fotos machen. Bis es dann irgendwann wieder losgeht.

Es geht heute dann mal wieder  früh ins Bett, da es ein anstrengender Tag war heute.

Viele neue Gäste sind an Bord gekommen. Das Schiff ist voller geworden.

Man merkt es auch an der Geräuschkulisse beim Abendessen.

Die weitere Route führt uns durch die Straße von Malakka , eine Hauptseeverbindung zwischen dem Indischen Ozean und dem Südchinesischen Meer. Hier ist sehr viel Schiffsverkehr und es ist alles strukturiert mit den Schiffsrouten, um Chaos zu vermeiden im Ozean!


Singapur

Der Name „Singapur“ entstammt dem Sanskrit und bedeutet also Löwenstadt. Der örtlichen Legende nach flüchtete ein hinduistischer Prinz im 14. Jh. dorthin und sah einen Löwen, daraufhin benannte er die Stadt. Heute ist das Wahrzeichen Singapurs der Merlion, ein Fabelwesen mit einem Löwenkopf und einem Fischkörper. 1819 wurde von Sir Thomas Stamford Raffles, Agent der Britischen Ostindien-Kompanie, am alten Handelssitz Singapur die erste europäische Niederlassung gegründet und gilt daher als Gründer des modernen Singapur. Vorher war der Ort von nur 20 malaiischen Fischerfamilien bevölkert und war eine Zuflucht für Seeräuber. Singapurs Einwohner sind heute ein Gemisch aus Indern, Malayen und Chinesen. Singapur bietet Sehenswertes für Natur- und Kulturliebhaber: Sehenswert ist der Chinesische Garten mit Pagoden auf einer Insel im Jurong Lake, der Japanische Garten sowie der Butterfly Park and Insect Kingdom mit mehr als 1.500 Schmetterlings- sowie über 2.500 Insektenarten. Singapur bietet auch zahlreiche Museen wie das Singapore Art Museum mit asiatischer Kunst, das National Museum of Singapore über die Geschichte Singapurs, das Asian Civilizations Museum mit Kunst aus dem Chinesischen, Malaiischen, Islamischen und Indischen Kulturkreis sowie das Singapore Science Centre mit über 500 interaktiven Experimenten.

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