bernd-schacht - 8.12. Rom

8.12.2016  Rom

Wetter: sonnig 13+

Heute erreichen wir unser letztes Reiseziel. Die Stadt Rom mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten.

Schon morgens ganz früh, es ist noch dunkel, da wir jetzt nun ja endgültig Deutsche Zeiten haben, stehe ich auf Deck.

Leider konnte ich nicht mehr schlafen und bin früh dabei als der Lotse an Bord kommt und wir so langsam auf Civitavecia, den Hafen von Rom zusteuern.

Währenddessen gibt es schon mal  Kaffee.  Mit dem Frühstück warte ich bis Rosi kommt.

Heute haben wir uns entschieden das mit dem Relaxen noch mal sein zu lassen. Es geht uns ganz gut und wir sind bereit für unseren 3.ten Rom Besuch.

Wir machen den Costa Ausflug mit Stadtbesichtigung von Rom.



Abfahrt nach Rom

Es geht schon um 9:00 Uhr los. Bis nach Rom muss man erst mal über eine Stunde fahren. 
Allerdings weitgehend am Mittelmeer entlang mit schöner Sicht.

Der gesamte Ausflug geht inklusiv der Rückfahrt zum Schiff, bis Abends.

Zunächst steigt dann ein Reiseleiter zu. Ein Deutscher Senior, der aber schon 50 Jahre in Rom lebt.

Das war vorweggenommen ein ganz guter Begleiter. Sein Schwerpunkt war sicher die Römische Geschichte.

Rom war an diesem Tag “proppenvoll“!  Es ist ein Katholischer Feiertag, genannt „Maria Empfängnis“.

Man soll ja Menschenansammlungen meiden, aber das war heute nicht möglich!

Zunächst stoppte unser Bus beim Koloseum.  Hier lieferten sich früher die Gladiatoren ihre Wettkämpfe.

Es gingen 260.000 Menschen in das  Koloseum rein um den Gladiatoren Wettkämpfen beizuwohnen. Das Ganze Areal haben wir zu Fuß umrundet.

Anschließend fuhr unser Bus weiter durch die Stadt. Wir sind dann ausgestiegen um zu Fuß, mit dem Reiseleiter die Stadt zu begehen. 

Am Weltberühmten Trevi  Brunnen, hatten wir dann 1,5 Stunden Zeit zur freien Verfügung.

Auch am Brunnen war die Hölle los, Menschentrauben ohne Ende.

Am Trevi-Brunnen

Und immer aufpassen das die Taschendiebe nichts holen können! Weit gehen konnte man in Rom heute nicht, da alles dicht war.

Wir hatten die Ursula bei uns, da Axel, ihr Mann nicht mit wollte nach Rom.

Nach der abgelaufenen Zeit  sind wir von dort mit der Führung quer durch die Stadt zum Vatikan gelaufen.

Unser Reiseleiter war voll im Element! Bis man ihm zu verstehen gab das hier die meisten nicht voll bei Kräften sind, durch eben viele Krankheiten.

Dann hat er die Umwege sein gelassen und wir sind  auf kürzestem Wege zum Vatikan gegangen.

Hier war es Verhältnismäßig ruhig. Die Messe zum Feiertag war bereits am Morgen.

Es stellte sich für viele die Frage in den Petersdom hineinzugehen.
Eine gewaltige Schlange zum anstehen begeisterte allerdings nicht unbedingt. Unser Reiseleiter sprach von ca. 30-45 Minuten Wartezeit.
 

Da es draußen sonnig war und wir schon mal im Dom  waren, für uns keine Frage, wir beschauen uns lieber das Treiben außen.

vorm Petersdom

Einige Souvenir Shops, wo wir außer unserem  Magneten nichts Passendes fanden, lagen am Weg zum abgemachten Treff vor der Rückfahrt zum Schiff.

Ein Kaffee direkt nahe Petersplatz war unser ausgemachter Treffpunkt. 
Und das  hier war wohl der Treff wohl für alle Costa Reisenden mit Reiseleiter.
Wir waren auch nicht das einzige Costa Schiff im Hafen von Civitavecia.

Die Leben an den Tagen wahrlich gut, wenn die Reiseleiter mit ihrem Treff locken. Die Preise waren Päpstlich  überteuert!

Nachdem dann alle, mit oder ohne Kaffee trinken, erschienen waren, mussten wir quer über den Domplatz, noch ca. 1000 Meter bis zum Bus laufen.

Das war nun wahrlich unser letzter Ausflug am Tag 99 unserer Weltreise. Es gab das letzte Abendessen.

Die Restlichen Trinkgelder wurden verteilt. Und der Abschied war überall präsent.

Sei es mit Fotos, Umarmungen, Küsschen, letzten Gesprächen.

Die  100 Tage haben schon manche Menschen zusammengebracht. Allerdings gab es auch während der ganzen Zeit und zuletzt zunehmend, sehr viele Anfeindungen.

Sogar unter Menschen welche die ganze Zeit, zumindest beim Abendessen, an einem Tisch gesessen haben.

Alles in allem gesehen, überwiegend Freude auf zu Hause. Da gab es nur wenige Ausnahmen.

Das Bett lockte auch wieder früh. Denn am Tag danach ist Savona und es geht auf die lange Busreise nach Hause.








Rom

Die Hafenstadt liegt 69 km nordwestlich von Rom an der Westküste der italienischen Halbinsel. Das Stadtgebiet erstreckt sich in einer Ebene entlang des Tyrrhenischen Meers und der Via Aurelia zwischen den Flüssen Mignone und Marangone. Von den Etruskern gegründet, entwickelte sich die Stadt unter Kaiser Trajan, der 110 n. Chr. den Hafen anlegen ließ, weiter. Die Tauriner Thermen des Trajan bieten sich als Ausflug an. Civitavecchia wurde zu einem frühen Bischofssitz (314 n. Chr.) und im Jahr 814 von den Sarazenen zerstört. Die Ruinen der Stadt, vor allem ihrer Stadtmauer, sind heute noch bei Allumiere zu besichtigen. Das Wahrzeichen der Stadt, die Festung „Forte Michelangelo“, liegt direkt am Hafen.
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