bernd-schacht - 21.09 Costa Rica

21.09.2016  Costa Rica

 

Wetter: 29 *  teilweise bewölkt

 


in Esperaza 

Costa Rica, das grüne Land mit jede Menge Natur!

Wir haben auf unserem Ausflug mit Costa (Panoramafahrt mit dem Besuch der Stadt Esperaza) von unserer Reiseleiterin viele Infos über das kleine Land (so groß wie Thüringen) erhalten.

Aber der Reihe nach. Leider heißt „Ausflug“, früh raus aus den Träumen!! Der Pazifik lässt uns im Übrigen gut schlafen. Es ist  eine leicht bewegte See.

Aufstehen ist heute Morgen 6:15 (in Deutschland seit ihr 8 Std. weiter).

Frühstück mit Rosi ist draußen und wir betrachten zunächst mal Costa Rica von Bord aus.
Das sieht schon mal gut aus! 

Geordnet und mit einmal hin und her von einem  Ausgang zum anderen (warum weiß keiner), checken wir mit unserer Busgruppe aus.
Hierbei wird immer festgehalten wer von Bord geht. Das heißt unsere Costa Card mit Bild wird immer beim verlassen des Schiffes eingescannt.

Beim einchecken ist nach jedem Landgang ein Procedere wie am Flughafen von nötig.
Einscannen der Costa Card und durchleuchten des mitgeführten. 

Es geht hier primär um die Sicherheit, aber man will auch damit verhindern das Getränke, vor allem Alkohol an Bord kommt. Denn man will das ja hier verkaufen.

Beim Mittag und Abendessen ist das für uns alle allerdings inklusive. Man kann Bier und Wein über Stunden konsumieren ohne dafür bezahlen zu müssen.

Aber nun schnell zum Bus Nr. 25, denn der wartet auf uns.

Es geht relativ zügig los. Unsere Tour, das ist heute mal nicht die Masse, es sind nur zwei Busse für diesen Ausflug. 

Unsere Reiseleiterin aus Costa Rica hat eine lange Zeit in Bochum gelebt und sie konnte ganz gut Deutsch.  Es war sehr informativ und amüsant ihr zu zuhören.

Wir wissen jetzt sehr viel über das Land.

Es  gibt keine Armee (aber die Amis kommen in der Not zu Hilfe), es ist ein glückliches Volk, man hat Klimaziele und will in fünf Jahren CO2 frei sein, und vieles mehr.

Unterwegs gibt es einige Stopps zum Natur beschauen.

Das Leben der Menschen hier soll wohl ein glückliches sein, ist aber zum großen  wieder weit abweichend  von unserem Verständnis  für das Leben.

Die Behausungen wechseln von schön bis Chaotisch. Aber alle winken in der Tat und sind wohl zufrieden.

Anmache und betteln gibt es hier gar nicht. Wir sind positiv überrascht.

Die Kriminalitätsrate soll sich im normalen Bereich bewegen. Wir müssen es glauben!

Was dagegen spricht sind die überwiegend komplett vergitterten Anwesen incl.  der Fenster. 

toller Strand mit unserer Costa im Hintergrund


  

Wir  machen zunächst einen halt für Shopping  und „Free Wifi“. Shopping ist Nebensache,  aber das free Wifi kommt in der Ferne immer gut an. 
Sogar die älteren Semester verstehen das zum Teil auch mit Smartphone und Internet umzugehen. 
Wobei viele im Laufe der langen Reise mit Hilfe der jüngeren, ihre Kenntnisse vertiefen konnten. 
Wiederum sind allerdings genügend Senioren an der Thematik auch verzweifelt! 

Nach einer weiteren ½ Std. Fahrt erreichen wir die Stadt Esparaza. Hier werden wir erwartet.

Schöne Verkaufsstände sind von den Einheimischen aufgebaut. Schulkinder aller Altersklassen tanzen für und mit uns heimische Tänze.

Es ist der Plaza direkt an der Kirche und ganz idyllisch.

Tänze werden vorgeführt nur für uns. 

Der Rest der Stadt ist so mit dem was wir erkennen können, in der Kürze der Zeit, nicht so etwas Besonderes.

Wir gehen noch in einen gut sortierten Supermarkt am Plaza.

So einige vergessene, nicht ganz so wichtige Dinge, wollen wir uns dort besorgen. 
  Allerdings, Schock an der Kasse!!

Nach der Umrechnung vom Costa Rica „Quezal“ auf unser Zahlungsmittel, den US-Dollar, sollen wir 32 $ zahlen,  für einen von uns geschätzten  Wert von ca. 15 €.

Wir haben  die Ware dankend stehen lassen, da eben nicht so wichtig.

Später im Bus erfahren wir auf Nachfrage von unserer Reiseleiterin, das es hier im allgemeinen relativ teuer ist mit dem einkaufen. Spezielle Artikel sind sogar extrem teuer.

Allerdings ist hier Strom, Wasser, und vieles andere umsonst. Man muss auch keine Miete zahlen.

Zurück zum Schiff fahren wir eine halbe Stunde.

An Bord angekommen passt es erst mal zum immer leckeren Mittagsbuffet. Anschließend ist unsere Siesta in 8385.

Nach der Erholung heißt es für mich Bewegung. Mit Rosi im „Rollie“ (es gibt bei der Vielzahl der neuen Bekannten immer noch staunende mit der Frage „was ist denn mit Rosi passiert“), geht es durch Puntaarenas.

Bedingt durch mein Tempo, mit Rosi ohne Rollie, undenkbar, sehen wir mal wieder sehr viel.

Puntaarenas ist eine sehr lang gezogene Halbinsel. Zu sehen gibt es das schöne und auch das „chaotische“ Costa Rica.

Wir kommen durch Gegenden da wird man schon noch etwas schneller! Vieles ist so unglaublich für uns anzusehen! 
Aber ich denke eben das man hier auch im Chaos glücklich ist. Man kennt es ja nur so.
Sicherlich kommen auch die Gedanken, das unsere ganz andere Welt,  ja auch hier bekannt sein muss. Denn eine Satellitenschüssel hat ja auch hier (fast)  jeder auf seinem Dach. 

Den Abschluss machen wir mit einer kalten Cola in einer Kneipe „typical  Mittelamerika“,  in der Nähe unseres Schiffes. 

Einige Costa Gäste, aber auch viele  Einheimische sind hier in der Kneipe. 

Anna und Franco ( Wilnsdorf/Dreis-Tiefenbach) haben uns aus ihrem Bus entdeckt und gesellen sich zu uns.

Mit Franco trinke ich noch ein Original  Costa Rica Bierchen (Imperial).

Dann geht’s Richtung Schiff. Auf dem sehr langen Steg zum Schiff machen wir Fotos und es wird noch Costa Rica Musik geboten.

An Bord gibt es erst mal einen Kaffee. Es ist sehr warm und die Luftfeuchtigkeit hat ja seit einigen Tagen zugenommen.

Da wir hier in der Regenzeit sind, sind einige im Regenwald, nass geworden. Es hat ordentlich geschüttet.

Wir haben davon nichts mitbekommen. Allerdings sind jetzt, wo wir an Bord sind, bedrohliche Wolkenberge unterwegs.

Aber es fällt kein Tropfen vom Himmel.

Der Rest des Tages vergeht, nach einem langen Tag, mit überfülltem Bauch nach dem Abendessen, in unserer Runde, am Hinterdeck.

Leider mal wieder müde. Es gibt heute Abend wie immer so einiges an Bord zu erleben.

Mit Musik (zb. „Abba Revival) und vieles mehr. Alles geht so richtig los erst ab 22:30 Uhr.

Aber einfach zu müde. Um 22:00 geht noch kurzes lesen im Bett und dann im leichten Rhythmus, mit den Bewegungen des Schiffs, fallen die Augen zu.

Toller Tag und Gruß in die Heimat an alle Leser.



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