bernd-schacht - 3.-4.10 San Fran.

3.10.2016 San Francisco

Wetter : morgens 12 * Regnerisch

Morgens früh um ca. 6:00 Uhr passieren wir die Golden Gate Bridge und laufen in die Bucht von San Francisco ein.

Die Brücke verpasse ich, aber kurz später stehe ich an Deck. Rosi folgt kurz später.

Das Wetter ist nicht gerade einladend, es ist nass und kalt. Schock, denn das sind wir nicht mehr gewöhnt.

Die, so sagt man Europäischste Stadt Amerikas, liegt auf dem gleichen Breitengrad wie unser Hamburg. Also trotz  Kalifornien, eben anders als San Diego und Los Angeles.

Trotzdem ist alles auf den Beinen um die lange Einfahrt in diese Bucht zu sehen und zu filmen oder Fotos zu machen.

Man erkennt eine wundervolle Skyline, und die seit 1965 geschlossenen Gefängnisinsel Alcatraz.

Wir sehen schon beim einlaufen, den Pier 39 mit den brüllenden Seelöwen.

Direkt daneben, inmitten der Stadt liegt unsere Anlegestelle. Nach dem Frühstück, wir haben erst heute Nachmittag unseren Costa Ausflug, gehen wir  in die Stadt. 

Zunächst nebenan zum Pier 39. Der Wege sind hier ist ganz kurz, durch unsere zentrale Lage.

Hier ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Es gibt  Souvenirläden, Kneipen, Bars, Restaurants und die Seelöwen.

Wir kaufen zunächst noch mit Regenumhang bestückt, unsere obligatorischen Erinnerungen.

Heute Morgen sind unsere Begleiter die  Senioren Ursula und Axel aus Kiel. Axel war im früheren Leben ein Seemann und Weltweit unterwegs. Auf unserer Reise habe ich viel von ihm gelernt was die Seefahrt betrifft. Auch das "Seemannsgarn" was auf See gesponnen wird hat er vermittelt. War schon mal lustig mit ihm.

Die Seelöwen erfreuen uns mit ihrem Getue und Getöse. Ich filme um das zu Hause unserem Enkelkind Marla zu zeigen.



Es stinkt allerdings fürchterlich, wegen der Hinterlassenschaften der Seelöwen. Je nach Wind auch bis ins Schiff.

Wir ziehen weiter zum Nahziel, der Bekannten Fishermanswharf.

Auch hier wie schon zu vor, alles voll mit Geschäften, Kneipen, usw..

Es geht weiter durch die Stadt um uns die berühmten Cable Cars anzusehen.

Wir beschließen dann aber  dass wir Morgen Cable Car fahren werden.

Wie so oft sind wir pünktlich zurück wenn es was zu essen gibt.  Und um 14:00 beginnt unser im Preiß inkludierter Costa Ausflug „das beste von San Francisco“

Unser Bus Nr 46 wird bestückt mit einer Reiseleiterin, wieder mal in Hamburg gebohren.

Wir fahren zunächst in die nahe City. Man sieht das Bankenviertel mit den Hochhäusern, Chinatown, litle Italy und alles was so zur Stadt gehört.

Ganz altes gibt es hier wenig, da ein großes Erdbeben um 1900 (weiß es gerade nicht genau) alles hier zerstört hat. Nicht das eigentliche Beben sondern eher das ausgebrochene  Feuer hat die Holzhäuser alle zerstört.

Die Erdbebengefahr ist auch hier in San Francisco permanent gegeben. Viele Häuser haben außen angebaute Feuerleitern als Fluchtwege. Das war lange Jahre hier Vorschrift so was zu bauen. Man sieht es in meinen Fotos. Heute ist das nicht mehr außen, die Fluchtwege sind im inneren der Häuser.

San Franzisco liegt am Ende einer Halbinsel und besteht aus 50 großen und kleinen bevölkerten Hügeln.

Das Klima ist  so wie am Mittelmeer, mit milden Wintern und eher trockenem Sommer.

Einige Parks mit viel Grün werden angefahren. Interessant ein Aussichtspunkt hoch oben über der Stadt. Wunderschön zum Fotografieren. Hier ist was los an Menschen, PKW und Bussen.

Zuallerletzt geht es noch zum Wahrzeichen dieser Stadt, der berühmten Golden Gate Bridge.

Das Wetter hat sich sehr viel verbessert. Wobei die Brücke laut unserer Reiseleiterin sehr oft im Nebel  liegt.
Aber wir haben eben das Glück hier ohne den Nebel stehen zu können.

Denn dahinter lauert der größte Ozean unserer Welt mit dem hier ziemlich kalten Wasser (19 Grad) und dadurch ist halt die Nebelgefahr wahrscheinlich so groß wie in Hamburg.

Unsere Bustour endet nach vier Stunden am Pier wo unsere Luminosa liegt.

Da wir sehr spät sind gibt es für die Ausflugsteilnehmer am Abend ein Büfett. 

Nach dem Abendessen und Frischmachen gehe ich mit Rosi und Rollie nochmal in die Stadt.

Es ist jetzt sehr viel los hier.  Am Pier 39 gibt es noch ein Bier mit 0,4 CL für 7,50 $. Die Preise erinnern an unser Deutsches Oktoberfest!!!

Spät wird es auch heute nicht, denn der Tag war lang und anstrengend.

Vom Schiff aus ist es supertoll auf die beleuchtete Stadt San Francisco zu sehen.

 

4.10.2016 San Franzisco (Tag 2)

Wetter : sonnig  25 *

Der Blick auf das noch ruhige San Franzisco am Morgen beim Frühstück weckt ein tolles Gefühl.


Was immer ein Traum gewesen ist, das  ist nun Wirklichkeit.

Es sieht jetzt früh schon nach einem hellen Tag mit viel Sonne aus. Die Bilder vom teilweise trüben Wetter gestern müssen wir nun wohl alle löschen!


Heute sieht alles noch schöner aus.

Wir haben heute Zeit bis 13:30.  Um 14:00 Uhr heißt es Leinen los und sail away.

Früh sitzt Rosi im Rollie und wir gehen heute Cable Care fahren.

Es gibt in unserer Nähe, wir müssen nur 20 Minuten laufen, zwei Cable Car Startpunkte.

Trotz der frühen Zeit stehen schon einige „Touris“ an um die Stadt auf diese originelle Art kennen zu lernen.

Wir starten nach nur kurzer Wartezeit und ich stehe ganz hinten im relativ offenen Cable Car.

Es geht direkt steil auf den ersten Berg hoch, inmitten der Stadt. Ich Filme und fotografiere was das Zeug hält. Immer diese Gedanken, „nimm mit es ist einmalig“.

Es ist wirklich ein Erlebnis so diese Stadt zu erleben. Zwei Gays fahren unser Car. Es ist mit einiger Handarbeit verbunden das Gefährt über die Hügel der Stadt zu bringen.


Mit dem Cable Car die Hügel der Stadt bezwingen.

Rosi und ich haben eine Hin und Rückfahrt gebucht. Unterwegs gibt es einige Haltepunkte wo man aussteigen kann um dann in die nächste wieder einzusteigen.

Wir fahren bis zum Ende. Ein zentraler Platz inmitten der Stadt. Der Name fehlt mir jetzt gerade. Alle müssen hier aussteigen.

 

Es ist hier schon einen ordentliche Wartezeit um in ein zurückfahrendes Cable Care einzusteigen.

Ich schätze bestimmt eine halbe Stunde.

So habe ich schnell den Entschluss gefasst, zu Fuß mit Rosi im Rollie, die Stadt zu erleben.

 

Ich erfrage die Entfernung und erfahre dass es für die, welche ich frage, unendlich weit ist zu unserem Schiff im Hafen. Laut meinem Stadtplan ist es für mich keine Entfernung und wir sehen viel von dieser tollen Stadt.

Es geht durch die Stadt, durchs Bankenviertel mit den Wolkenkratzern, eigentlich immer geradeaus bis zum Pier 1.

Dann geht es nach links vom Pier 1 bis zu unserem Pier 37.

Zwischendrin halten wir und trinken in toller Lage, mit Blick auf Stadt und Meer, einen Kaffee bei Starbucks. Und natürlich wichtig „free Wi-fi“.

Wir schicken Fotos telefonieren und Skypen mit der Heimat.

Nochmals besuchen wir den Pier 39, wohl ein letztes Mal im Leben, mit den Seelöwen.


Wir gehen noch kurz shoppen, Rosi braucht jetzt wie so viele, „Hustenlöser“.

Wir müssen an Bord, ansonsten werden wir hier bleiben müssen und das Schiff fährt ohne uns ab.

Die Ausfahrt beginnt mit dem Schiffshorn und dem Song „Time to say good by“.


Abschied von Alcatraz

Es ist ein  phänomenales Erlebnis mit dem Blick auf die Skyline und alle stehen auf Deck. Es geht vorbei an Pier 39, Alcatraz und zuletzt auf den Pazifik unter dem Wahrzeichen der Stadt hindurch, der Golden Gate Bridge.

Mit starkem Wind und Wellengang geht es nun auf den großen Pazifik.


 

 

 


 

 

 

 
LA Ade für immer




San Franzisco (USA)



San Francisco liegt an der Westküste der USA, in Kalifornien. Die Stadt ist bekannt für ihre viktorianischen Häuser, die von der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts zeugen. Der Name der Stadt wird abgeleitet vom Heiligen Franziskus (Franz von Assisi). Besonders bekannt ist San Francisco für die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Dieses 1937 fertig gestellte architektonische Meisterwerk gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Ein anderes Wahrzeichen ist die Transamerica Pyramid, ein Wolkenkratzer aus dem Financial-District mit Verkaufs- und Büroräumen. In den 1960er Jahren des 20. Jh. war San Francisco ein Zentrum der Hippiebewegung, die 1967 im Summer of Love dort ihren Höhepunkt erreichte. Daran erinnert noch heute Scott McKenzies Aufnahme des von John Phillips geschriebenen Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair). Ein Touristenmagnet ist das Viertel Fisherman´s Wharf mit seinen Cafés, Kneipen und Restaurants. Am Pier 39 nutzen Seelöwen die Anlegestellen als Ruheplätze.
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