bernd-schacht - 8-12.09 auf See

8.09.2016  auf See

Wetter: 28*          See : bewegt

Der Atlantik hat uns.  Endlos Meer und Horizont zu sehen.

Wir fahren mit ca.20 Knoten (37,04 KM) um die Welt.

Das ist wahnsinnig langsam.  Aber eben das Tempo eines Schiffes.  Wir kennen das so nicht, das Leben geht ja in der Regel schneller.

Der Käpt,n meldet von der Brücke das gerade 4000 mtr. Wasser unter uns sind!

Wir genießen den ersten Atlantiktag. Für uns wie für viele andere etwas besonderes, ein so großes Meer zu durchfahren.

Morgens lernen wir nun endlich das Schiff kennen. Obwohl nun das meiste schon bekannt ist, geht es von unten nach oben und von vorne nach hinten.

Nachmittags ruhen wir wie zu Hause ein Weile in unserer Kabine.

Dann widmen wir uns der Sonne. Es kann so bleiben, wir sind glücklich.

Wir merken auch nun die zunehmende innere Ruhe. Man hat sich nach nun 7 Tagen (fast) an das andere Leben gewöhnt.

Der Kontakt zur Heimat ist natürlich jetzt beschränkt. Keine Flatrate, es kostet Geld!

Heute morgen haben wir dem Vortrag unserer Deutschen Reiseleiterin „Veronica“ zugehört.

Es ging um die Ausflugsmöglichkeiten für die erste Etappe der Reise, bis Los Angeles.

Seit gestern wird nun täglich unsere Uhr um eine Stunde zurück gestellt.

 

 

Da wir ja Stressfrei leben ist das gut zu ertragen.


9.09.2016 auf See

Wetter: 28*      See: bewegt

Heute wieder „Bombenwetter“. Das war vorhergesagt und es bestätigt sich auf unserem Bildschirm in der Kabine, nach dem erwachen.
Der Tag beginnt am Buffet mit einem guten Frühstück. Anschließend abarbeiten, was des guten zu viel war.

Auch Rosi dreht einige Runden am obersten Deck. Ich treibe es etwas länger bei netter Unterhaltung mit einer Genossin aus dem Odenwald.

Jogging an Deck mit toller Aussicht auf den Ozean.

Da ganz hinten war unser Hauptaufenthaltsort.

Kurz später ist „Tanzstunde“ am Pool an der Bühne. Zunächst der Latino „Merengue“.

Wir lernen mit Spaß einige Figuren. Im Anschluss geht es weiter, „Bewegung mit Musik“, ist angesagt.

Das passt bis zum Mittagsbuffet. Es ist freie Platzwahl, so sitzen wir zusammen mit Dieter, einem Alleinreisenden aus der nähe Frankfurts.

Dieter ist ein sehr netter Dr. der Physik und Mathematik. Er unterrichtet an der Uni in Frankfurt.

Dieter ist mit uns zusammen angereist.

Im laufe des morgens buchen wir am Terminal noch einen weiteren Ausflug mit Costa hinzu.


Unsere alltägliche Bordzeitung

Es geht um einen Shuttle zum Strand auf Aruba. Wir sind dort leider nur so kurz (8:00-14:00), das es sich nicht lohnt auf „eigene Faust“ etwas zu unternehmen.

Heute habe ich nun festgestellt das, dass telefonieren mit WhatsApp auch inmitten des Atlantik gut geht und nicht so sehr viel MB meines Internet Kontingentes  verschlingt.

Wir telefonieren mit den Kindern und einigen Freunden.

Morgen will ich sehen wie ich meine Berichte hochladen kann.

Derzeit liege ich in der Sonne und bringe mein erlebtes zunächst zu Papier.

Es ist 17:00 Uhr. Zuhause sind es jetzt bereits 20:00 am Abend.

 
Mittagsbufete

10.09.2016   Seetag

Seetag der dritte im Atlantik. Und jeden Tag eine Stunde zurück. 

Heute ist es sehr heiß und schwül dabei. Der Kapitän kündigt an das wir in eine Tiefdruckzone hereinfahren werden.

Mal sehen was da kommt.

Jedenfalls wieder schöner Tag. Morgens schreibe ich mein Tagebuch. Sport, außer Treppe nehmen und den Lift meiden ist heute sozusagen nix drin.

Lesen, sonnen, Smalltalk!

Meldungen an Freunde die uns am Herzen liegen.

Liebe Kerstin Link, wir wünschen dir hier vom Atlantik alles gute auf deinem Weg zurück ins Leben.

Wir denken an dich.  Rosi und Bernd

Liebe Ute und lieber Werner, nochmal aus dem tiefsten Atlantik unser Dank für die vielen Tipps für unsere große Reise. Es gibt übrigens das alternative Abendbuffet bei Costa (zumindest jetzt hier auf der Luminosa) nicht mehr.

Rosi & Bernd

 

11.09.2016  auf See

Seetag  vier von fünf im Atlantik. Jetzt freuen wir uns auf die Karibik.

Das Leben ist für alle hier, auch für Rosi & Bernd ruhiger geworden.

Die Täglichen Zeit Umstellungen für jeweils eine Stunde sind doch nun anstrengend.

Unsere anfänglichen Aktivitäten mit Tanzen, Sport, etc., sind nicht mehr so intensiv.

Heute Morgen besuchen wir den Vortrag über die ersten Siedler Amerikas.

Der Lektor ist Italiener, spricht gebrochen Deutsch und vor allem viel zu schnell.

So sind wir nach 10  Minuten wieder draußen. Andere bestätigen unsere Auffassung.

Wir suchen uns einen Platz um lesen .

Mittlerweile habe ich eine laufende Nase bekommen. Allerdings bin ich hier kein Einzelfall.

Die Hitze und dann im Kontrast dazu die Klimatisierten  Räume im Schiffsinneren und außerdem die vielen Menschen, welche vielleicht schon was in sich tragen, ist es kein Wunder.

Schiffserkundung

Nachmittags ist ein Vortrag von unserer Deutschen Reiseleiterin über die Häfen und Anlegestellen bis Los Angeles.

Im wesentlichen werden meine Reisevorbereitungen hier nur bestätigt.

Die Wege von den Anlegestellen zur Stadt sind meistens recht kurz.

Ab und zu fährt ein Shuttle oder eher selten muss man ein Taxi oder ähnliches nehmen.

Der Tag vergeht mit ein wenig sonnen, unterbrochen von ab und zu warmem Regen.

Abends sind mittlerweile, wegen dem anstrengenden Bord Leben und eben der Zeit Umstellungen, die meisten früh verschwunden.

 

12.09.2016  auf See

 
Das Atrium (Mittelpunkt der Luminosa), Foto aus dem Gläsernen Lift

 

Die Nacht ist nicht so gut verlaufen, wegen meiner Infektion. Schnupfen, Hals und leichtes Fieber.

Nach dem Frühstück beschließe ich die Schiffsklinik aufzusuchen.

Hauptgrund ist das ich trotz sorgfältiger Planung keine Halstabletten mitgenommen habe.

So lerne ich allerdings auch mal das Deck A (ganz unten) und das Klinikleben kennen.

Allerdings bekomme ich leider ein 3 Tages Antibiotika verordnet.

Passt mir nicht, aber ich beschließe es zu nehmen. Zusätzlich 3x Aspirin und Halstabletten.

 

So wird einiges in mir aus den Fugen geraten. Das frivole Leben mit Bierchen und Vino ist nun erst mal rum.

Werde es wohl überleben!  Alles wird gut.

Draußen auf Deck ist es sehr warm und gerade eben gibt es einen „warmen“ Karibikregen.

Rosi ist somit schnell zu mir ins somit trockene und wohltemperierte innere des Schiffes geflüchtet.

Unser Schiff fährt mit ruhiger Fahrt unserem Ziel St. Lucia entgegen.

In der alltäglichen Bordzeitung steht für heute „ See stark bewegt“! Mal sehen was noch kommt.

Es sind jetzt wo ich hier schreibe 12:00 am Mittag. Soeben meldet der Kapitän unsere derzeitigen Daten.

Bis St. Lucia sind es noch 340 Seemeilen. Wir kommen dort morgen früh um 9:00 an.

Es ist derzeit teilweise bewölkter Himmel und 30 Grad.

Unter uns sind 5000 mtr. Wasser. Die Wassertemperatur beträgt 29 Grad.

Es geht früh zu Bett, das Leben an Bord, mit den vielen Kontakten ist anstrengend,wir freuen uns nun auf  St.Lucia.

 

 

 

 

 

 

 
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