bernd-schacht - 20.10 Auckland

20.10.2016 Auckland

 

Wetter: 17-20 Grad meistens bewölkt.

Gegen 4:30 Uhr, wir schlafen noch, erreichen wir die Bucht von Neuseeland. Immer wieder der Austragungsort des Weltberühmten Segelwettbewerbes „ Amerikas Cup“.

Wir legen dann im Land der „Kiwis“, bzw. früher der „ Maoris“, als Ureinwohner, zunächst in Auckland an.

Auckland ist mit über 1 Million Einwohnern das größte Städtische Gebiet Neuseelands.

Es ist das Handels und Industriezentrum der Neuseeländer.

Hier ist der größte Hafen was die Einfuhr von Waren betrifft. Die größten Handelspartner sind allerdings natürlich nicht wir Europäer, sondern eher der Asiatische Raum.

Die Gesellschaft hier ist Multi-Kulti, primär ist aber das meiste was heute als Immigranten kommt aus China, oder Japan.

Man findet hier aber noch viele Reste der Ureinwohner der Maoris. Auch die Sprache wird hier noch gelehrt und auch gesprochen. Eine sehr schöne Sprache. So heißt Auckland auf maorisch, “Tämaki-makau-rau“

Die Lebenshaltung ist insbesondere hier in Auckland, auf der Nordinsel, sehr hoch. Eine Wohnung oder ein kleines  Haus kostet hier Durchschnittlich 900.000 NZL-Dollar.

Wir haben das beim einkaufen gemerkt, was die Preise betrifft.

 

Morgens früh nach dem aufstehen erwartete uns der Neuseeländische Frühling mit Temperaturen von 17 Grad.

Wir mussten relativ früh aufstehen, da unser Ausflug mit Costa um 9:00 Uhr startete.

Treff war im Theater um 8:30 Uhr und wir sitzen im Bus Nr. 7 heute.

Der Ausflug mit Costa „das schönste von Auckland“, dauerte 4 Stunden. Zunächst ging es über die Auckland Harbour Bridge in den Nobel Ort „Davenport“, eine Stadtteil von Auckland.

Das ganze Stadtgebiet erstreckt sich über 60 x 40 KM.

Hier in Davenport findet man noble Häuser und eine schöne Shopping mall. Wir haben dort schon unsere obligatorischen Reiseandenken gekauft. Eine Stunde hatten wir hier Zeit. Die herrliche Skyline der City war von hier aus gut zu sehen und zu fotografieren.

Zurück durch den Verkehr über die Brücke zu vor, sind wir dann durch die Stadt gefahren um noch einige Außenbezirke mit schönen Buchten und gehobenen Wohnvierteln zu erkunden.

Unser Eindruck, nach dem vielem erlebten in den 50 Tagen unserer Reise (heute ist Halbzeit), sehen wir hier Ordnung und Sauberkeit und sozusagen Europäische Verhältnisse.

Anschließend geht es wieder in die City zurück. Wir besuchen einen Park inmitten der Stadt, mit einem Botanischen Garten und Urwaldgewächsen. Hier ist auch das bekannte Auckland-Museum, wo wir aber keine Zeit für hatten.

Hier haben wir 45 Minuten Zeit zum erkunden der Botanik.

Rosi und mir reicht das allerdings so aus. Wir lieben Kultur und Natur, aber lieber haben wir die Stadt und die Menschen.

Der „Costa-Husten“ an Bord des Busses war wieder ein einmaliges Konzert!!!

Dann erwartet uns unser Schiff zurück. Wir nehmen, da sich wohl auch erste Kilos an zusätzlichem Gewicht zeigen, eine kleine Mahlzeit zu uns.

Heute legen wir erst um 20:00 Uhr ab und haben genügend Zeit in Ruhe den Rest der Stadt, wir liegen direkt am Zentrum, zu erkunden.

Wir gehen mit „Rollie“ durch die Queenstreet, der Haupteinkaufsmeile in der City, zum Skytower.

Da muss ich natürlich hin. Hier in 220 Meter Höhe  kann man tolle Fotos machen. Insgesamt ist der Turm 329 Meter hoch.

Es gibt hier einen Skywalk (man kann an einem Sicherheitsseil befestigt am äußeren Rand herumlaufen) und auch Bungeejumping ist möglich. Ist aber zu teuer mit 320 NZL-Dollar (250 €).

Das Bungeejumping fehlt mir immer noch, da es bisher an Gelegenheiten im Leben fehlte.

Wir haben sehr lange oben im Turm verbracht, da es auch Free-Wifi gab hier.

Rosi war dann froh und nass geschwitzt, als der Lift uns im „Höllentempo“ wieder nach unten brachte.

Erst zu Fuß merkt man die eigentlich hügelige Stadt. Wenn man die Skyline in der Front betrachtet sieht alles recht flach aus. Einige Male musste ich echt hart ran, mit Rollie schieben.

Unser Einkaufserlebnis im Supermarkt brachte dann die zu vor schon beschriebene Erkenntnis „teures Leben hier“. Wir haben uns auf das nötigste beschränkt. Hier gibt es Kassen wo man selbst die Sachen einscannen muss und dann per Karte bezahlt.

Rosi und ich sind dann noch kreuz und quer durch die City gerollt und dann durch die Quenstreat wieder zum Schiff zurück.

Dort waren wir um 17:00 Uhr pünktlich zum einsetzenden Regen.

Wir haben uns dann „gerüstet“ für das Abendessen. Zum „Bergfest“(Tag 50 unserer Reise), haben wir uns heute Abend einige Bierchen, bzw. Weinchen gegönnt. Der Gang in unsere Kabine war trotz ruhiger See etwas „schauckelig“!

Die Ausfahrt um 20:00 war wieder wie immer ein Erlebnis.


Auckland (Neuseeland)


Auckland liegt auf der Nordinsel Neuseelands an geschützten Meeresbuchten auf dem Rücken von etwa 50 inaktiven Vulkanen. Das heute als Auckland bekannte Gebiet wurde um 1350 von den Ureinwohnern, den Maori besiedelt. Noch heute sind Teile ihrer damaligen Siedlungen als terrassenähnliche Anlagen an den größeren Hügeln, wie zum Beispiel dem Mount Eden oder dem One-Tree-Hill zu erkennen. Die heutige Stadt Auckland wurde 1842 gegründet und nach George Eden, 1. Earl of Auckland, benannt. Die Bevölkerung Aucklands setzt sich aus europäischen, pazifischen und asiatischen Einwanderern zusammen und prägt das Flair der Stadt. Südlich des Hafens im Waitemata Harbour entlang der Queen Street liegt das Stadtzentrum. Sehenswert ist der Hafen mit dem Ferry Building von 1912, von dem Bootstouren in den Hauraki-Golf starten. Die 1959 eröffnete Auckland Harbour Bridge verbindet das Stadtzentrum mit dem nördlichen Vorort North Shore und überspannt so den Waitemata Hafen. Östlich des Stadtzentrums liegt das Aquarium Kelly Tarlton's Antarctic Encounter & Underwater World mit einer Antarktisausstellung. In der Innenstadt bieten das Aotea Center und die Town Hall kulturelle Einrichtungen wie die Auckland City Gallery und New Gallery. Weitere Museen sind das Auckland War Memorial Museum über die Geschichte und Kultur der Maori sowie über die Natur Neuseelands. Von der Aussichtsplattform des Sky Tower, dem mit 328 m höchsten Gebäude der Südhalbkugel, gewinnt an einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Die Strände im Osten und Westen bieten reichhaltige Wassersportmöglichkeiten.

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