bernd-schacht - Heimreise

9.12.2016  Heimreise

 

 

Unsere Heimreise war dann nicht mehr so spannend.

Aber die Freude auf unser zu Hause und die liebsten ist schon auch ein Erlebnis nach der langen Zeit.

So lange es hell war konnten wir das schöne Oberitalien, bis in die Berge hinein bestaunen.

Unsere Route führte uns über Mailand, am Luganer See und Comer See vorbei bis zum San Bernadino Pass. Hier war es dann endgültig weiß auf den Gipfeln.

Allerdings für Mitte Dezember nicht so sehr  viel von der weißen Pracht.


Als wir  den Weg vom Pass herunter in Richtung Bodensee fuhren, war es dann dunkel.

Ich habe die Zeit genutzt um noch die Berichte von Rom und Savona zu schreiben.

Am Bodensee vorbei, streiften wir noch ein wenig Österreich. Über Memmingen ging es weiter nach Stuttgart, unserer ersten Abladestelle.

Mit den Koffern das war an den Abladestellen noch mal Abenteuerlich. Es war mit ein wenig Aufenthalt verbunden, bis alle ihre Koffer hatten.

In Frankfurt war auch nachher einer übrig!  Der gehörte einem 80 Jährigen Seniorenpaar aus Heidelberg.

Hier war Demenz im Spiel und man musste es immer mit Humor nehmen.

Wir hatten mit den beiden immer viel  Spaß! Man musste helfen die Kabine zu finden und auch andere Dinge, zb. informieren wo es Frühstück gibt, usw..

Unterwegs war die Gefahr des Verlustes an den Stopps nicht ohne.

Der Senior meinte Unterwegs ganz trocken "scheiß Ausflug heute"! In dem Gedanken wir seien auf einem Ausflug mit Costa. Als Franco ihm sagte das wir auf der Tour nach Hause sind, war sein trockener Kommentar dazu, "umso besser".

Jetzt  war wieder Abschied nehmen an der Reihe. An allen Abladestellen waren es Mitreisende mit denen wir 100 Tage zusammen auf der Luminosa waren.

Es galt dann noch Karlsruhe und Mannheim anzusteuern, bevor unser Endziel, Frankfurt Flughafen an der Reihe war.

Um ca. 1:15 in der Nacht waren wir dann dort. 

Die große Überraschung war, wir sahen es schon beim einbiegen auf den Busparkplatz, das zwei unserer drei Kinder da standen. Benny und Cornelius mit Auto und Anhänger für unsere vielen Koffer.

Denn eigentlich war nur Cornelius derjenige welcher dort stehen sollte. Umso schöner, direkt zwei von den ganzen vermissten in die Arme nehmen zu können.

Wir hatten, trotz Müdigkeit unterwegs schon viel zu erzählen.  Nach ca. 1,5 Stunden durch teilweise dicken Nebel mit leichter Glättebildung war das letzte Abenteuer unserer Reise um 3:15 zu Ende und wir lagen todmüde im Bett.

 

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